„Das ist nämlich ganz, ganz wichtig"
A EXIS ist fünf Jahre alt und wohnt in Morelia
(Mexiko). Seine Eltern studieren mit Jehovas Zeugen die Bibel und besuchen die
Zusammenkünfte. Bei einem Kreiskongress beobachtete Alexis, wie das Predigen
von Haus zu Haus demonstriert wurde. Spontan schaute er seinen Vater an und
fragte: „Du, Papa, warum gehst du denn nicht predigen?" Sein Vater
antwortete: „Ich muss erst noch mehr lernen, damit ich predigen gehen
kann." Darauf Alexis ganz begeistert: „Genau, Papa, das ist nämlich ganz,
ganz wichtig."
Der Kleine verstand, dass man das, was man über
Jehova lernt, auch anwenden muss. Also betete Alexis erst mal zu Jehova. Dann
erzählte er seinem Cousin und seiner Cousine, die im selben Haus wohnen und
jünger sind als er, was seine Eltern ihm aus dem Buch Mein Buch mit biblischen
Geschichten beigebracht hatten. Obwohl Alexis noch nicht lesen konnte, wusste
er über die Geschichten sehr gut Bescheid, weil sich bei ihm die Bilder gut
eingeprägt hatten. Er wollte sogar zu anderen Leuten gehen und ihnen erzählen,
was Gott mit der Erde vorhat.
Sowohl junge Menschen als auch Erwachsene können also
ihr Leben in Harmonie mit den Anforderungen Jehovas bringen und dann die
ehrenvolle Aufgabe übernehmen, unter den Nationen über 'den Heiligen' Zeugnis
abzulegen (Jesaja 43:3; Matthäus 21:16). Bestimmt ist das eines der Dinge, die
ganz, ganz wichtig sind.

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Wachtturm v. 15. August 2004
w04-X 8/15
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Ist Spielen nur Zeitvertreib?
KINDER spielen unheimlich gern. Doch „Spielen ist keine
Zeitverschwendung", wird in dem Buch The Developing Child erklärt. „Es ist
anscheinend die Grundlage für ein Großteil der kognitiven Entwicklung."
Durchs Spielen lernen Kinder, ihre Sinne zu gebrauchen, ihre Umwelt zu
begreifen und mit anderen umzugehen.
Gewöhnlich fangen Kinder im Alter von vier oder fünf
Jahren damit an, Erwachsene spielerisch nachzumachen. Jesus sprach einmal über
spielende Kinder. Die einen wollten „Hochzeit` spielen, die anderen „Beerdigung".
Und wie cis bei Kindern oft so ist, stritten sie sich, weil einige nicht
mitspielen wollten (Matthäus 11:10, 17). Durch solche Art Spiele prägen sich
heranwachsenden Kindern die Rollen von Erwachsenen ein.
Die hier abgebildeten Kinder spielen, wie sie
jemandem Bibelunterricht geben. Sie führen natürlich kein richtiges
Bibelstudium durch, aber die Idee, die biblische Botschaft mit anderen zu teilen,
haben sie gut verstanden. Und damit haben sie eine wichtige Lektion gelernt,
denn Jesus gebot all seinen Nachfolgern, Jünger zu machen und die Menschen zu
lehren, alles zu halten, was er sie gelehrt hatte (Matthäus 28:19, 20).
Eltern können sich wirklich freuen, wenn ihre Kinder
gern so tun, als ob sie Bibelstudien durchführen, Vorträge halten oder von Haus
zu Haus predigen gehen. Kinder ahmen von Natur aus nach, was sie bei den
Erwachsenen um sich herum beobachten. Ihre biblischen Spiele sind ein
Spiegelbild davon, dass „sie mit Wort und Tat nach den Maßstäben" erzogen
wurden, „die der Herr gesetzt hat" (Epheser 6:4, Gute Nachricht Bibel).
Jehova möchte gern, dass Kinder an der wahren Anbetung einen Anteil haben. Er sagte Moses, „die Kleinen" sollten beim Vorlesen des Gesetzes mit dabei sein (5. Mose 31:12). Wenn Kinder das Gefühl haben, mit einbezogen zu werden, dann wird sich das beim Spielen äußern. Und ein Kind, das einen Diener Gottes nachspielt, ist auf dem besten Weg, selbst einer zu werden.


w04-X 10/1
Wachtturm v. 01. Oktober 2004
Wurde beides von KIDS e.V.
gesannt.