X-Envelope-From: X-Envelope-To: X-Delivery-Time: 1165245566 Received: from rzmr2.init.de (rzmr2.init.DE [195.43.53.25]) by mailin.webmailer.de (8.13.7/8.13.7) with ESMTP id kB4FJQtt001769 for ; Mon, 4 Dec 2006 16:19:26 +0100 (MET) Received: from mls02 (mls02intern.init.de [192.168.200.27]) by rzmr2.init.de (Postfix) with ESMTP id 477F2416E2 for ; Mon, 4 Dec 2006 16:17:20 +0100 (CET) Message-ID: <4618773.1165245435072.JavaMail.Administrator@mls02> Date: Mon, 4 Dec 2006 16:17:15 +0100 (CET) From: Mailinglistenservice-BMFSFJ To: j.birlenberg@kids-lev.com Subject: =?iso-8859-1?Q?BMFSFJ_E-Mail-Abonnement_-_Pressemitte?= =?iso-8859-1?Q?ilungen:_Ursula_von_der_Leyen:_"Freiwi?= =?iso-8859-1?Q?lliges_Engagement_ist_ein_Gewinn_f=FCr_d?= =?iso-8859-1?Q?en_Einzelnen_wie_f=FCr_die_Gesellschaft"?= Errors-To: MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable X-Errors-To: Bounces-to: X-Mailer: mlService BMFSFJ Newsletter
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BMFSFJ Internetredaktion
<= br> =20 Pressemitteilung Nr. 132/2006
Veröffentlicht am 04.12.2006<= br> Thema: Freiwilliges Engagement
 
Ursula von der Leyen: "Freiwilliges Engagement ist e= in Gewinn f=FCr den Einzelnen wie f=FCr die Gesellschaft" =20
Tag des Ehrenamtes: Bundes= familienministerin w=FCrdigt Einsatz von 23 Millionen Freiwilligen
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"B=FCrgerschaftliches Engagement i= st grundlegender Bestandteil einer Gesellschaft mit menschlichem Gesicht. D= abei profitieren auch die Freiwilligen ganz pers=F6nlich von ihrer unentgel= tlichen T=E4tigkeit. Ehrenamtliches Engagement ist deshalb ein Gewinn f=FCr= alle", erkl=E4rt die Bundesministerin f=FCr Familie, Senioren, Fra= uen und Jugend, Ursula von der Leyen zum morgigen Internationalen = Tag des Ehrenamtes. "Keine Gesellschaft kann auf aktive B=FCrgerinnen und B= =FCrger verzichten. Unsere Demokratie, unsere soziale Sicherung und unser k= ulturelles Leben beruhen auf dem freiwilligen Einsatz f=FCr andere. Diese B= ereitschaft ist nicht selbstverst=E4ndlich, sondern muss gepflegt werden. D= ies gilt besonders in einer globalisierten Welt mit grundlegenden =F6konomi= schen und demografischen Ver=E4nderungen. Die Bundesregierung will deshalb = den Gemeinsinn und ehrenamtliches Engagement wie die Betreuung kranker oder= behinderter Menschen oder die T=E4tigkeit von =DCbungsleitern st=E4rker st= euerlich f=F6rdern. Insgesamt wird sie daf=FCr rund 400=A0Millionen Euro be= reitstellen," so von der Leyen weiter.

1985 erkl=E4rten die Vere= inten Nationen den 5.=A0Dezember zum Internationalen Tag der Freiwilligen f= =FCr wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Welttag des Ehrenamts). Seith= er w=FCrdigt dieser Tag den ehrenamtlichen Einsatz und das Engagement aller= Freiwilligen weltweit.

In Deutschland engagieren sich mehr als = 23=A0Millionen Menschen ehrenamtlich. Ohne die Leistungen der Freiwilligen = in vielen Bereichen wie Soziales, Sport, Kultur, Gesundheit, Bildung, Umwel= t-, Katastrophen-, oder Verbraucherschutz w=E4re gesellschaftliches Leben n= icht denkbar. "Freiwilliges Engagement bedeutet nicht nur, anderen=A0-=A0of= t schw=E4cheren oder hilfsbed=FCrftigen=A0-=A0Menschen zu helfen und sie zu= unterst=FCtzen, sondern gibt den Engagierten auch ein Gef=FChl der Freude = daf=FCr, etwas f=FCr andere zu tun und gebraucht zu werden. Jungen Menschen= vermittelt freiwilliges Engagement dar=FCber hinaus vielf=E4ltige soziale,= pers=F6nliche und fachliche Kompetenzen und verbessert die Chancen f=FCr d= en Eintritt ins Berufsleben" betont Bundesministerin von der Leyen.
Das Bundesministerium f=FCr Familie, Senioren, Frauen und Jugen= d f=F6rdert Infrastrukturen des b=FCrgerschaftlichen Engagements mit einer = Vielzahl von Programmen und Projekten:

Mehrgene= rationenh=E4user

Das Aktionsprogramm sieht vor, bis zum= Jahr 2010 in allen St=E4dten und Landkreisen Deutschlands ein Mehrgenerati= onenhaus als Forum f=FCr familienorientierte Dienstleistungen, Erziehungs- = und Familienberatung zu schaffen. Die offenen Tagestreffs f=FCr j=FCngere u= nd =E4ltere Menschen verst=E4rken die Infrastruktur, die die Gesellschaft z= usammenh=E4lt und f=F6rdern und erschlie=DFen b=FCrgerschaftliches Engageme= nt. Sie verbinden freiwillige N=E4chstenhilfe, Selbsthilfe und professionel= le Unterst=FCtzung zu einem umfassenden Angebot f=FCr Menschen jeden Alters= .. Mit den Mehrgenerationenh=E4usern soll ein Zentrum f=FCr bezahlbare famil= iennahe Dienstleistungen in jeder Region entstehen.

Frei= williges Soziales / Freiwilliges =D6kologisches Jahr

Di= e Bundesregierung beteiligt sich an der Finanzierung des Freiwilligen Sozia= len und Freiwilligen =D6kologischen Jahres. Sie achtet dabei besonders dara= uf, dass die jungen Freiwilligen im Rahmen ihres Engagements die Chance erh= alten, sich weiter zu qualifizieren und wertvolle Kompetenzen zu erwerben, = die ihnen sp=E4ter weiterhelfen. Ein neues Modellprogramm "Kompetenzerwerb = benachteiligter Jugendlicher im Rahmen des Freiwilligen Sozialen / =D6kolog= ischen Jahres" soll im kommenden Jahr verst=E4rkt jungen Menschen aus bildu= ngsfernen Schichten den Zugang zum freiwilligen Engagement erleichtern. J= =E4hrlich werden rund 18.000=A0Pl=E4tze f=FCr die Freiwilligen und rund 400= 0=A0Pl=E4tze f=FCr Wehrdienstverweigerer gef=F6rdert, die ein Freiwilliges = Jahr anstelle des Zivildienstes leisten.

Generations=FCb= ergreifende Freiwilligendienste (G=FCF)

Das Modellprogr= amm soll neue Formen des b=FCrgerschaftlichen Engagements neben dem klassis= chen Vereins- und Verbandslebens erschlie=DFen. Mehr als 50=A0Projekte prob= en bereits bundesweit neue Angebote f=FCr Freiwillige. Im Juni=A02006 waren= in ganz Deutschland rund 3500=A0Freiwillige in 52=A0Modellprojekten von 14= 0=A0Tr=E4gern und =FCber 430=A0Standorten aktiv. Einsatzfelder sind Schulen= , Kindertagesst=E4tten, Familien, Stadtteilzentren, station=E4re Einrichtun= gen und Hospize. Menschen jeden Alters =FCbernehmen Verantwortung f=FCr Jun= ge, f=FCr Alte, f=FCr Behinderte, Sch=FClerinnen und Sch=FCler oder f=FCr F= amilien, die besondere Lasten tragen. Ziel ist die F=F6rderung eines neuen = Miteinanders der Generationen und die St=E4rkung einer Kultur der Freiwilli= gkeit.

Lokale B=FCndnisse f=FCr Familie
Die Bundesinitiative Lokale B=FCndnisse f=FCr Familie will Akteure in d= en Kommunen anregen, sich Partner aus Politik und Verwaltung, Unternehmen, = Kammern und Gewerkschaften, Kirchen, Verb=E4nden, Vereinen, Einrichtungen u= nd Initiativen zu suchen, um gemeinsam vor Ort die Bedingungen f=FCr Famili= en zu verbessern. Das Bundesfamilienministerium finanziert gemeinsam mit de= m Europ=E4ischen Sozialfonds=A0ESF ein Serviceb=FCro, das kostenlos Beratun= g und Unterst=FCtzung bei Gr=FCndung, Themenfindung, Arbeitsorganisation, W= eiterentwicklung und =D6ffentlichkeitsarbeit anbietet. Derzeit ist das Serv= iceb=FCro in 629=A0Kommunen aktiv; in 352=A0Kommunen haben sich bereits lok= ale B=FCndnisse gegr=FCndet.

Erfahrungswissen f=FCr Init= iativen

Das Modellprogramm "Erfahrungswissen f=FCr Init= iativen" (EFI) schult =E4ltere Menschen zu seniorTrainer und seniorTraineri= nnen, die ihr Erfahrungswissen zur Beratung und Begleitung von Freiwilligen= initiativen, Einrichtungen, Vereinen und Verb=E4nden oder zum Aufbau eigene= r Projekte einsetzen. Das Modellprogramm hat 2004 begonnen. Seither sind du= rch das Engagement und in der Regie der EFI-Schulungsteilnehmerinnen und -t= eilnehmer viele hundert neue Freiwilligenprojekte entstanden.

Initiative B=FCrgerstiftungen

Die "Initiative B= =FCrgerstiftungen" entwickelt die Idee der B=FCrgerstiftung weiter, mit dem= Ziel Stiftungen fl=E4chendeckend in regionalen Infrastrukturen zu veranker= n. Inhaltlicher Schwerpunkt ist dabei die F=F6rderung des generations=FCber= greifenden ehrenamtlichen Engagements. Auf Initiative des Bundesministerium= s f=FCr Familie, Senioren, Frauen und Jugend beteiligen sich die Bertelsman= n-Stiftung, die K=F6rber-Stiftung, die Klaus Tschira-Stiftung und der Bunde= sverband Deutscher Stiftungen am Aufbau eines Kompetenzzentrums zum Thema B= =FCrgerstiftung.
 
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Internet: http://www.bmfsfj.de=

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