LR: Willkommen, meine Damen und Herren, willkommen Sie alle. Heute Abend werden wir eine sehr ernste, ernüchternde Sendung haben, eine Sendung, bei der einigen von ihnen so übel wird, dass sie Stücke auswerfen werden. Einige von Ihnen werden sich in den Schlaf weinen. Einige von Ihnen werden es nicht glauben. Einige von Ihnen werden mich den "Großen Satan" nennen. Viele von Ihnen, die einer gewissen Gruppe angehören, glauben, dass alle Medien, oder jeder, der Alarm schlägt, der große Satan ist, gegen eine sehr geschlossene Organisation, der Missbrauchsopfer egal zu sein scheinen.
Jetzt haben wir vergangene Woche diese bestimmte Organisation kurz gestreift, und ich habe Ihnen versprochen, würde ich, wenn ich könnte, einen bestimmten Herrn hierher bekommen, der 43 Jahre in dieser Organisation war und jetzt ausgeschlossen wurde. Und ich spreche von der Wachtturm-Gesellschaft, den Zeugen Jehovas. Ehe wir uns ihr zuwenden und die Ärmel hochkrempeln und beginnen, über die eigentliche Sache zu reden, bei Missbrauch und Schmerz zur Sache kommen, bevor wir das tun, meine Damen und Herren, möchte ich dass sie mir zuhören, und ich möchte, dass sie mir deutlich zuhören: HIER GEHT ES NICHT DARUM, AUF EINE RELIGION EINZUDRESCHEN. Hier geht es nicht um ein kleines Gefecht um Lehren. Hier wird nicht gesagt: "Alle Baptisten sind schlecht, oder alle Zeugen Jehovas sind schlecht, oder alle Nazarener sind schlecht"; hier geht es um Ehrlichkeit bei Tausenden von Missbrauchsfällen - weltweit!! - die nicht zur Polizei gelangen. Hier geht es um Opfer, die zu Ältesten gegangen sind, die wiederum zu den Führern gegangen sind. Und anstatt in allen Fällen Anzeige bei der Polizei zu erstatten, was tatsächlich geschieht, ist, die Opfer werden noch mehr misshandelt und ausgeschlossen, weil sie überhaupt etwas gesagt haben.
Rufen Sie mich also heute Abend nicht an, wenn Sie Zeuge Jehovas und verletzt sind und mich für den großen Satan halten, weil ich ihre Religion angreife. Weil es mich auch nicht interessiert, ob Sie an Baumrinde glauben. Es ist mir egal, ob Sie Ihren Chihuahua anbeten. Hier ist Amerika, Sie können tun, was Sie wollen. Wir haben alle möglichen unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Aber wenn Sie in einem System sind, wo eine Mauer des bösen Schweigens gegenüber Opfern besteht; wenn SIE in einem solchen System sind - dann ist es mir egal, in welcher Religion Sie sind, es ist mir egal, was Sie - es ist mir egal, ob Sie denken, Sie seien die vierte Person der Dreieinigkeit. Es ist schreiendes, finsteres Übel - Übel - und nach dem, was ich die vergangenen Tage gelesen habe, muss ich, die Moderatorin, Brocken kotzen und tief durchatmen. Und Ron, mein Produzent, muss vielleicht übernehmen, weil es widerlich ist, entsetzlich, sich einen Missbrauch der Macht nach dem anderen ansehen zu müssen. Mein Gast William H. Bowen wird in Kürze dabei sein. Seit über 43 Jahren Zeuge Jehovas, ausgeschlossen, weil er Dinge ans Licht gebracht und Sexmissbrauchsopfer verteidigt hat. William H. Bowen, er wird in Kürze dabei sein, die Nummer ist 1-800-837-9680. Ich bin Laurie Roth, der große Satan, und ich bin gleich wieder da.
Ansager: Sie hören die Laurie Roth Show.
LR: Willkommen zurück, Leute, willkommen Ihnen allen. Tatsächlich wird es heute Abend Hörer in ganz Amerika und auf der ganzen Welt geben. Ich hatte einen Anruf aus England, ich hatte Anrufe aus ganz Amerika. Missbrauchsüberlebende, Leute, die einen Alptraum durchlebt haben, die in gutem Glauben zu Kirchenältesten gegangen sind und sie um Gerechtigkeit angefleht haben. Und was hat man ihnen gesagt? "Halt den Mund oder du wirst ausgeschlossen. Wir werden es hier erledigen." Und dann geht es in zahllosen Fällen, in einem unanständigen Ausmaß an Fällen, nie zur Polizei. Sehen Sie, auch die gehört wie ich zum großen Satan. Hmm, hmm, Sie sehen, ich gehöre zu den Medien, also weiß ich, wie es ist, ist das nicht bequem, hatte alle isoliert, traue nur dem großen Papa, der ALLE KLEINEN KINDER REINLEGT!!! 1-800-837-9680. Jetzt bin ich schon wütend.
(Fehlender Dialog)
(Ruft Willie aus Florida herein)
Willie: Hey, wie geht es Ihnen?
LR: Großartig, und Ihnen?
Willie: Phantastisch, mir geht es gut.
LR: Was geht Ihnen heute Abend durch den Kopf?
Willie: Was mir heute Abend durch den Kopf geht? Ich bin einfach sehr glücklich, dass die Sache mit den Zeugen Jehovas jetzt bekannt wird.
LR: Welche Erfahrung haben Sie mit ihnen gemacht?
Willie: Meine Erfahrung war, dass ich als Zeuge Jehovas aufgewachsen bin, und technisch bin ich immer noch einer, auch wenn ich eine Zeitlang nicht hingegangen bin, ich bin ziemlich untätig. Da ich den meisten Teil meines Lebens in der Organisation groß geworden bin, habe ich gesehen, wie die Ältesten in der Versammlung immer wieder mit Situationen falsch umgegangen sind.
LR: Wenn Sie sagen falsch umgegangen, was meinen Sie da genau?
Willie: Nun, was sexuellen Missbrauch angeht, ich wusste nichts davon bis vor zwei Jahren, als ich begann, mit Bill zu reden usw., aber vorher, da hatte meine Mutter damit zu tun, und mein Vater war auch ein Zeuge, sie hatten mit körperlicher Misshandlung zu tun. Mein Vater hat meine Mutter misshandelt.
LR: Das tut mir leid.
Willie: Und meine Mutter ging zu den Ältesten usw., und sie hatten die gleiche Vorschrift, derselbe Grundsatz traf zu, wenn man niemand anderen hat, der bestätigen kann, was da vor sich geht, also die Zwei-Zeugen-Regel, dann konnten die Ältesten nichts gegen meinen Vater unternehmen.
LR: Wissen Sie, Willie, können Sie mir eine Frage beantworten? Welcher Pädophile, Vergewaltiger oder sonst ein Typ lädt die Nachbarschaft ein, zuzuschauen, wenn er sich an einem Kind vergeht? Also bitte!!!
Willie: Ich weiß. Genau.
LR: Also mit anderen Worten, wenn keine zwei Zeugen da sind, ist wohl jedes Verbrechen in Ordnung?
Willie: Genau,. Das ist es, was sie sagen. Ich meine, sie untersuchen die Situationen nicht so, wie es sein sollte. Und ich war, was die Welt als Hilfsgeistlichen ansehen würde, ich war einmal selbst Dienstamtgehilfe, als ich so 20, 21 war. Das heißt, man ist einen Schritt davor, Ältester zu werden, wenn man aufrückt und geistig reifer wird. Ich habe bei bestimmten Fällen mit den Ältesten zusammengearbeitet, auch in gewissen Situationen, und ich habe gesehen, wie sie die Bibel anwenden. Meistenteils machen sie es gut, aber auf diesen schweren Gebieten wie Missbrauch, wo sie mit der Umgebung der Familie zu tun haben, haben sie zuviel Macht, sie bringen Leute zum Schweigen, sie sagen einem, man solle den Bruder nicht verklagen, weil das gegen Jehovas Namen und seine Religion sei, es sei nicht richtig, den Bruder vor Gericht zu verklagen, nicht richtig, Jehovas Namen schlecht zu machen, und wenn man es tut, wissen Sie, dann werfen sie einen raus oder es hat Auswirkungen in der Versammlung.
LR: Ist das nicht widerlich und pervers, Willie, wenn Sie darüber nachdenken? Man verklagt keinen Bruder; ist Ihr Bruder einer, der gerade Ihre 12-Jährige Tochter vergewaltigte? Ist das Ihr Bruder? Entschuldigung?
Willie: Nein, bestimmt nicht.
LR: O Gott. Willie, ich danke Ihnen fürs Mithören. Hören Sie im Kabelrundfunk mit, konnten Sie es im Internet empfangen?
Willie: Ich konnte es nicht im Internet empfangen, ich habe den Nachrichtensender reinbekommen, sie reden heute Abend über die US-Nachrichten, ich war etwas verärgert darüber.
L: Nun, vielen Dank, dass Sie angerufen haben. 1-800-837-9680 - Was ist Ihre Geschichte heute Abend? Dafür oder dagegen? Ich möchte keine Leute hören, die anrufen und die Lehre verteidigen, denn die greifen wir wirklich nicht an, wir greifen die Heuchelei an, wir greifen an, warum kleine Kinder und junge Leute und ältere Leute und junge Frauen, alle möglichen Leute, keine Gerechtigkeit in der Kirche bekommen. Warum? Warum verstecken sich Älteste hinter verrückten, verdrehten Versionen der Bibel? Was ist mit dem Hinschlachten Unschuldiger? Was ist mit einer reinen und unverfälschten Religion, die die Witwen und Waisen verteidigt? WOLLEN SIE MIT BIBELSTELLEN SPIELEN, RUFEN SIE MICH AN!!!
Heidi Meyer. Willkommen, und ich denke, Sie haben uns da eine tolle Geschichte zu erzählen. Willkommen in der Sendung.
Heidi: Danke.
LR: Was geht Ihnen heute Abend durch den Kopf? Was geschah mit Ihnen, meine Liebe?
Heidi: Ich wurde zwischen etwa 10 und 12 Jahren in der Versammlung missbraucht, das ganze 12. Lebensjahr hindurch. Nachdem ich missbraucht wurde, fand ich heraus, dass viele weitere junge Mädchen in meiner Versammlung auch von derselben Person missbraucht wurden.
LR: O meine Güte.
Heidi: Und als ich etwa 14 war, befreundete ich mich mit einem dieser Mädchen und fand heraus, dass sie auch von ihm missbraucht wurde, und dass sie zu den Ältesten unserer Versammlung gegangen war und man ihr gesagt hatte, man könne wegen der Sache wirklich nichts tun, da sie keine weiteren Beschuldigungen gegen ihn gehört hätten und sie keine Augenzeugen habe.
LR: Dieselbe alte Hetzrede: "O, gemäß 5. Mose und Matthäus, wenn es keine zwei oder mehr Zeugen gibt"… Ich nehme an, Sie sind in Schwierigkeiten, Heidi, ich nehme an, niemand glaubt Ihnen?
Heidi: Na ja, dann dachte ich, ich würde ihnen erzählen, was mit mir passierte, und dann sagten sie genau dasselbe; ohne Augenzeugen sei vorsichtig, was du sagst, denn du könntest wegen Geschwätz oder Verleumdung ausgeschlossen werden. Wenn du keine Zeugen hast, um deine Behauptung zu bestätigen. Wirklich, was du sagst, könnte als Geschwätz oder Verleumdung angesehen werden. Die Drohung war also da; halte den Mund oder du wirst ausgeschlossen.
LR: Sie wollten also, dass Sie ihnen völlig vertrauten, dass sie sich der Sache annehmen, und Sie sollten einfach den Mund halten?
Heidi: Richtig.
LR: Haben Sie etwas davon gesagt, dass Sie zur Polizei gehen wollten?
Heidi: Sie ließen uns wissen, dass darüber mit niemandem geredet werden sollte.
LR: In Ordnung, und was geschah dann? Sie müssen fassungslos gewesen sein.
Heidi: O, ich war - ich war 15, als ich mit ihnen redete, und ich konnte es nicht glauben. Wissen Sie, ich habe mit meinen Eltern geredet, ich war empört, das ging mir nicht in den Kopf.
LR: Das tut mir leid.
Heidi: Es ergab biblisch keinen Sinn, auch von der Vernunft her nicht. Es machte keinen Sinn.
LR: Ja, so wird das Opfer weiter in die Opferrolle gedrängt, und sie schützen den Pädophilen.
Heidi: Nun, da sind drei erwachsene Männer, die nach meiner Erfahrung sich selbst zu Männern Christi, zu Christen, ausgerufen hatten, die ihr Leben dem Dienst für Gott weihten, die biblische Grundsätze hochhalten wollten, und die ließen dies weiter geschehen. Und da wusste ich, das war genau das, was sie taten: sie suchten Ausreden dafür, dass sie sich abwandten und wegschauten, sie passten nicht auf. Sie haben es ihm im Grunde ermöglicht, all die kleinen Mädchen zu missbrauchen.
LR: Und das haben Sie Ihren Eltern gesagt?
Heidi: Ja, ich sagte es meinen Eltern.
LR: Gehörten sie auch der Kirche an?
Heidi: Ja.
LR: Und was haben sie Ihnen gesagt?
Heidi: Mein Vater sagte, ich solle es Jehova überlassen.
LR: Na großartig, in Ordnung.
Heidi: Und meine Mutter war wirklich empört, aber sie wusste nicht, was sie unternehmen könnte. Die Drohung mit dem Gemeinschaftsentzug ist äußerst mächtig, für jeden Zeugen Jehovas; man ist ja nur von Zeugen Jehovas umgeben. Man hat keine Freunde außerhalb der Versammlung, denn das wird als schlechter Umgang angesehen.
LR: Man ist also völlig isoliert, wenn man droht, die Polizei zu rufen, man wird mit dem Gemeinschaftsentzug bedroht. Was bedeutet das für uns, die wir keine Zeugen Jehovas sind? Was heißt das?
Heidi: Das ist einer Exkommunikation gleichbedeutend.
LR: Was heißt das, heißt es, Sie kommen in die Hölle? Heißt das, Sie können nicht mit Leuten reden, oder was?
Heidi: Nun, die Zeugen glauben nicht an die Hölle, aber sie glauben, dass Menschen nach dem Tod, nach Harmagedon, auf eine paradiesische Erde auferweckt werden, worauf man kein Recht hat, wenn man ausgeschlossen ist. Und in einem unmittelbareren Sinne, jeder, den man kennt und liebt, deine Freunde, dein ganzes Umfeld, das Leben, wie du es kennst, würde einem entrissen werden, nur weil einem das Etikett "Gemeinschaftsentzug" anhängt.
LR: Großer Gott.
Heidi: Es ist unmittelbar, es ist streng, und es ist wirkungsvoll.
LR: Sie lebten also mit einer ernsten Drohung, Ihre ganze Familie musste mit der Drohung klarkommen und herausfinden, was zu tun sei. Was geschah nun?
Heidi: Nichts geschah. Es geschah, als ich 15 war. Als ich 16 war, zog ich aus, zog ich weg und hatte offensichtlich Probleme, mit der Organisation ins Reine zu kommen, mit den Leuten, die die Organisation leiteten, und ich erkannte erst das Ausmaß des Problems, als ich letzten Mai die Sendung "Dateline" sah. Und dann sprach ich mit dieser Freundin, die auch missbraucht worden war, und sagte: "Wir müssen mit einem Anwalt reden" und sehen, ob es etwas gibt, was wir tun können, um die Sache publik zu machen, dass es nicht nur in ein paar Gegenden passiert, dass es etwas ist, das nicht nur hier im Land, sondern auf der ganzen Welt weit verbreitet ist.
LR: Wie ist es von da aus weitergegangen? Wurden Sie ausgeschlossen, aufgrund der Tatsache, dass Sie klagen wollten oder so, haben die gesagt: "Du bist draußen" oder so?
Heidi: Nein, ich war untätig, also denke ich, erst muss sich die Politik ändern, erst dann können sie mich ausschließen. Aber ich denke nicht, es wurde je genau veröffentlicht, was sie als "Abtrünnigkeit" ansehen.
LR: Und was geschah mit dem Kerl, der Sie missbrauchte?
Heidi: O, der ist immer noch da, der ist aktives Mitglied.
LR: Der ist immer noch aktives Mitglied, und vergewaltigt wahrscheinlich kleine Mädchen, während wir hier reden.
Heidi: Wahrscheinlich.
LR: Und versteckt sich wie üblich hinter der Bibel und handelt wie die vierte Person der Dreieinigkeit, wenn sie ein Haufen Teufel sind?
Heidi: Richtig.
LR: Unglaublich. Und was geschah mit Ihrem Leben, Heidi? Haben Sie die Dinge auf die Reihe gekriegt und weitergemacht, oder was?
Heidi: Es geht mir großartig, ich bin Überlebende. Aber etwas von dem Trauma ist zurückgeblieben. Meine Familie redet nicht mehr mit mir.
LR: O, das tut mir leid.
Heidi: Nun, sehr schlimm, aber wissen Sie … Vorrang ist Vorrang, und ganz klar …
LR: Glauben Sie, dass Sie in die Hölle kommen?
Heidi: Nein. Und wenn ich in die Hölle komme, weil ich denke, jemand hat mich ausgenutzt, als ich ein hilfloses Kind war, dann gehöre ich da vielleicht hin, weil das einfach Sinn für mich macht. Es ist falsch, ein Kind zu missbrauchen, und wenn das bedeutet, ich ende in der Hölle, dann ende ich da eben.
LR: Nun dann, Heidi, wenn das so funktioniert, dann können Sie und ich sich die Sonnenschutzcreme in der Hölle teilen. Gut, Heidi, Sie sind meine Heldin, vielen Dank für Ihren mut und dass Sie Ihre Geschichte erzählt haben. Es tut mir leid, dass Sie so leiden und dass Ihnen keine Gerechtigkeit widerfuhr, aber Sie wissen, was kommen soll, das kommt.
Heidi: Das glaube ich.
LR: Gut, Schätzchen. William Bowen ist am Hörer, und ich will ihn haben. Ich möchte Ihnen danken, dass Sie zuhören. Wer von Ihnen im Kabelrundfunk zuhört oder im Internet ist, Sie alle heiße ich willkommen. Dies ist ein sehr ernstes Thema. Wir sind nicht hinter einer Religionsgemeinschaft her. So wie die Leute, die Alarm schlugen, nicht hinter der katholischen Kirche her waren. Wir sind jedoch hinter denen her, die Vergewaltiger und Pädophile zu schützen pflegen; hinter denen, die kleinen Kindern und jungen Leuten ihr Recht verweigern, den Heidis der Welt. Ich meine eine eingebildete Welt, können Sie sich vorstellen, dass diese Leute von Tür zu Tür gehen, die Ältesten sind noch in der Kirche, und er kommt und will mit Ihnen und Ihren kleinen Kindern reden, und er ist immer noch da? O, er ist mit all den Vergewaltigungen ungeschoren davongekommen, warum - weil es keine zwei Zeugen gab. WELCHER PÄDOPHILE HAT 2 ZEUGEN, WENN ER SICH AN EINER 13-JÄHRIGEN VERGEHT?
William, willkommen bei der Sendung. Sie sind meine Version von John Wayne als Alarmschläger, und ich danke Ihnen für Ihren Mut. Nur damit sie es wissen, William war 43 Jahre lang Zeuge Jehovas und ein Führer in der Kirche, und er wird jetzt wie ich als Satan angesehen. Und nachdem er viele, viele Jahre als Ältester diente und viele Leitungs- und Verwaltungspositionen innehatte, trat er, als er als vorsitzführender Aufseher diente, aus Proteste gegen eine Politik, die Kinderschänder vor allen versteckt, zurück. Er hat jetzt eine Webseite, die alle möglichen Briefe von allen möglichen Vertretern bringt, nicht vom Hörensagen, er bringt aktuelle Dokumente, eidesstattliche Erklärungen, Sachen die man lesen kann, gehen Sie auf seine Webseite, ehe Sie urteilen. Silentlambs.org. Silentlambs.org. Und dann werden Sie Brocken kotzen. Und werden wissen, warum ich mich jetzt nicht glücklich fühle.
William, können Sie mich hören?
Bill: Ja, ich bin da.
LR: Willkommen in der Sendung. Sie warten so geduldig, ich bin sicher, Sie haben Heidi gehört.
Bill: Ja, ich kenne Heidi, und sie ist eine sehr tapfere und mutige junge Frau.
LR: Das bringt mich um; dieser Kerl, der sie anscheinend vergewaltigte, ist immer noch in der Kirche, sie sagte, ihm ist nichts passiert.
Bill: Richtig, und aufgrund der Politik der Organisation blieb er anonym in der Kirche, und nach eidesstattlichen Aussagen hat er anscheinend viele junge Frauen oder kleine Mädchen missbraucht. Und er kann immer noch in der Kirche bleiben, als Zeuge Jehovas in gutem Ansehen, und er wird geschützt und hat Anonymität in der Kirche.
LR: Alles, weil keine zwei Zeugen dabei waren?
Bill: Nun, es ist merkwürdig, zuvor -
LR: William, warten Sie einen Augenblick, wir haben einen langen Abschnitt direkt hinter diesen Einblendungen, tut mir leid. Mein Gast, William Bowen, Alarmschläger bei den Zeugen Jehovas. Sagen Sie Ihren Freunden, sie sollen dranbleiben, ich bin gleich wieder da.
Ansager: Hier ist die Roth Show.
LR: Mein Gast ist William Bowen, früher 43 Jahre lang Zeuge Jehovas. Er ist ausgeschlossen worden. Er hat eine Menge gesehen, und jetzt versucht er, etwas zu ändern, weil sonst niemand etwas mit den Zeugen Jehovas zu tun haben will, wie ich sehe, wie ich ihrem Briefkopf und ihren eigenen Dokumenten entnehme. Wie fing das alles an, William? Ich meine, wie fing es an? Wohin gehen wir hier, woher kam alles?
Bill: Nun, ich war Zeuge Jehovas in der zweiten Generation, und sehr aktiv in der Religion, wie Sie eben erwähnten, und ich entdeckte eine Sache in meiner Versammlung, wo ich als vorsitzführender Aufseher diente, wo es um Kindesmissbrauch ging. Im weiteren Verlauf war ich fast ein Jahr lang innerhalb der Versammlungsvorkehrung tätig, um diesen Mann zu identifizieren, nicht nur für die Versammlung, ich wollte ihn auch bei der Polizei anzeigen. Es gab eine Reihe von Telefongesprächen mit dem Hauptbüro wie auch Untersuchungen über das Ausmaß des Missbrauchs. Es wurden auch Beschuldigungen vorgebracht, er habe ein Kind missbraucht, als wir redeten. Und als ich das Hauptbüro anrief, sagten sie mir, ich solle es in Gottes Händen lassen und nichts deswegen unternehmen. An dem Punkt entschied ich, ls Ältester zurückzutreten und vorangehen und die Sache der Polizei zu melden. Ich brachte dann meinen Rücktrittsbrief auf eine unscheinbare Webseite/in ein Forum im Internet. Hunderte von Opfern nahmen Kontakt mit mir auf, die erklärten, dass ihnen Ähnliches widerfahren sei. Das führte zur Gründung der Silentlambs-Webseite im März 2001, um den Opfern eine Stimme zu geben. Später war ich in der Lage, einigen Überlebenden, die mich kontaktierten, zu helfen, darunter eine junge Frau, Erica. Als sie sich mit ihren Missbrauchsbeschuldigungen meldete, wandte sich die ganze Versammlung gegen sie und versuchte, sie einzuschüchtern, dass sie den Mund hielt, ganz so wie bei Heidi, mit der Sie vorhin heute Abend gesprochen haben.
LR: Wen hat sie beschuldigt, sie missbraucht zu haben? Wen hat sie beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben, einen anderen Zeugen Jehovas?
Bill: Ja, dieser Mann hatte als Dienstamtgehilfe und als Ältester in der Versammlung gedient, es gibt Anzeichen oder Anschuldigungen, dass er auch andere Mädchen in der Kirche missbraucht hatte. Und schließlich wurde er Ende der 90er Jahre überführt und für 11 Jahre ins Gefängnis geschickt. Als der Prozess lief, stand er einmal auf den Stufen des Gerichtsgebäudes, während dreißig oder vierzig Mitglieder um ihn herum auf den Stufen saßen, wo er ihnen aus der Bibel über die Versuchungen Jesu vorlas. Das sollte praktisch symbolisch auf ihn zutreffen. Er hatte also die völlige Unterstützung der Versammlung, während sie Erica behandelten, als sei sie selbst eine Verbrecherin. Das Urteil gegen ihn wurde wegen eines Formfehlers aufgehoben.
LR: Ich hätte ihm die Erfahrung mit den Versuchungen von Laurie Roth hier gegönnt. William, ich bin gleich wieder da, danke für Ihre Geduld, Anrufer; bleiben Sie dran, wir kommen dann zu Richard und David und den übrigen. Wir werden noch ein paar Anrufer in der Sendung einblenden, aber ich möchte zuerst noch etwas Zeit für William haben. 1-800-837-9680. Wir reden über Missbrauch, warum da nichts getan wird, ich bin gleich wieder da.
LR: Willkommen, meine Damen und Herren, wenn Sie gerade erst eingeschaltet haben, ich rede mit William Bowen, der Alarm geschlagen hat und eine Webseite hat, Silentlambs.org, und wir reden über - was so widerlich für mich ist, ist, wie weit verbreitet Missbrauch ist. Ich meine, er hat Tausende von Missbrauchsfällen, derer man sich nicht wirklich angenommen hat, in der Zeugen-Jehovas-Kirche. Er weiß von sechstausend. Ich meine, das ist einfach überaus unglaublich, William, Sie haben also mit diesen Leuten direkt gesprochen, ich meine, Sie wissen von wenigstens sechstausend solcher Fälle?
Bill: Absolut.
LR: Sagen Sie, wir haben vor der Sendung etwas miteinander gesprochen, und ich habe einige der Dokumente und einige der Briefe und der Antworten der Kirche durchgesehen. Erzählen Sie mir von ihrer offiziellen Politik, wenn es um die Anzeige von sexuellem Missbrauch geht, wie es auf Ihrer Webseite und in einem Brief von 2002 steht. Das hat mich einfach umgebracht. Legen Sie los.
Bill: Im Prinzip gibt es einen Brief, der am 15. Februar 2002 an alle Ältestenschaften geschrieben wurde. Im Prinzip heißt es in dem Brief, wenn jemand keine Anzeige erstattet, hat er keine Sanktionen in der Kirche zu erwarten. Das unterstützt nun wirklich das Begehen eines Verbrechens. Und das ist die Anweisung, die den Ältesten gegeben wird. Jetzt die Formulierung, sie sagen, wenn man sich zu einer Anzeige oder zu keiner Anzeige entscheidet, hat man keine Sanktionen in der Kirche zu erwarten. Und das bringt die Eltern wirklich in eine Lage, wo sie den Missbrauch lieber nicht anzeigen, dann werden sie im Prinzip von der Kirche geschützt. Und so wird das Kind nicht geschützt.
LR: Nun, ist das kein Gesetzesbruch in den Bundesstaaten, wo eine Anzeige Pflicht ist? Ich meine, so viele Gesetze verpflichten zu einer Anzeige, und sie spielen dieses kleine Spiel, einige tun es, andere nicht.
Bill: Tatsächlich fordern nach unserer Untersuchung, die nach Dateline kam, 16 Bundesstaaten eine Anzeige durch Geistliche bei Missbrauch. So nützen Jehovas Zeugen eine Gesetzeslücke aus, in 34 anderen Bundesstaaten, wo sie aufgrund des Kirchenprivilegs keine Anzeige erstatten müssen. Und so machen sie auch keine Anzeige. Das ist der Punkt, auf den es mir ankommt: Warum sagt Gott in 16 Bundesstaaten, dass man ein Verbrechen melden muss, aber in 34 anderen nicht? Wer sind die, dass sie sagen, Gott sage, es sei in Ordnung, keine Anzeige zu erstatten. Als ich meinen Rücktrittsbrief schrieb, erklärte ich dreimal, dass es unethisch und unmoralisch sei, Kinder nicht zu schützen. Das Verbrechen der Vergewaltigung eines Kindes nicht anzuzeigen, ist unethisch und unmoralisch, und sicher wird Gott ein solches Verhalten nicht gutheißen.
LR: Unglaublich. Kein Zweifel. Gleich werde ich einen weiteren Anrufer einschmuggeln, und er mag ein bisschen bleiben. Erzählen Sie mir kurz etwas über die Geschichte - war es in Schweden? Dort lief eine Dokumentation, und ein tapferer Mensch meldete sich und redete über seinen Missbrauch und er wurde völlig fertiggemacht. Was geschah mit ihm?
Bill: Das war ein junger Mann namens Anders, 24 Jahre alt, er ist ein aktiver Zeuge Jehovas und er meldete sich in dem Programm zu Wort, das im April dieses Jahres lief. Und er berichtete über seinen Missbrauch. Und die Kirche begann eine - ich weiß kein anderes Wort dafür - völlige Gegenstimmenkampagne gegen ihn. Sie schickten nicht nur einen Brief an alle Versammlungen, sondern sie brachten auch vierteilseitige Anzeigen in den wichtigsten Zeitungen Schwedens, wo sie im Wesentlichen sagten, er sei nicht mehr als ein riesiger Lügner. Sie erklärten weiter, sie würden sich natürlich von dem Programm distanzieren und erwägen, das schwedische Fernsehen zu verklagen.
LR: Und woher kriegten sie ihre Informationen, dass er so ein großer Lügner war? Sind sie zu ihm gekommen und haben nach Zeugen gefragt?
Bill: Sie haben nie mit ihm geredet. Übrigens hat seine eigene Mutter, eine aktive Zeugin Jehovas, das Zweigbüro in Schweden angeschrieben oder angerufen und gefragt, woher sie ihre Informationen hätten. Und sie schrieben ihr einen Brief - der steht übrigens auf meiner Webseite - in dem sie ihr sagten, sie hätten ihre Informationen von seinem Schänder erhalten.
LR: Unglaublich.
Bill: Sie nahmen also das Wort eines Kinderschänders, um ein Opfer als Lügner zu bezeichnen. Vor drei Wochen wurde Anders exkommuniziert, wie Älteste im Schlepptau ihn auf seiner Arbeitsstelle informierten. Er hatte nicht einmal eine Verhandlung, und das Recht auf Berufung wurde ihm verweigert.
LR: Er wurde also ausgeschlossen, und jetzt kommt er in die Hölle und schließt sich Heidi und mir an, und wir werden uns das Sonnenschutzöl wohl teilen müssen. Vielleicht schließen Sie sich uns auch an; Sie werden sehr gut braun, William? Ich meine, da wir doch offensichtlich alle in die Hölle kommen, werden Sie da -
(Fehlender Dialog)
Bill: … das eigentlich Scheußliche ist, wie die leitende Körperschaft entschieden hat, damit umzugehen, und was mit den Opfern passiert ist. Diese Leute wurden alle im Jahr 2002 ausgeschlossen, als sie sich in Dokumentarsendungen zum Kindesmissbrauch meldeten. Ihr Verbrechen gegenüber Gott war einfach, dass sie sagten, es gebe ein Problem mit Missbrauch. Einer von ihnen, ein Ältester, schrieb nur einen Brief und trat zurück, zwei Wochen später wurde er ausgeschlossen.
LR: Unglaublich, er kann sich seines Glückes - ich glaube, wir kommen alle in die Hölle. Richard and David, ich bin gleich wieder da und schließe Sie in das Gespräch mit ein. 1-800-837-9860. Wir reden über Unrecht in riesigem Ausmaß. Ich bin gleich wieder da.
(Fehlender Dialog)
LR: … im Kabelgebiet und im Internet auf der ganzen Welt und alle meine Angeschlossenen. Wir reden über Kinderschänder, und warum gewisse leitende Körperschaften bei den Zeugen Jehovas etwas verbergen, oder warum bestimmte Vorstellungen vom Erstatten von Anzeigen mir sehr bizarr erscheinen. Und mein Gast ist William Bowen. Jetzt werden wir ein paar Ihrer Anrufe einblenden, aber ich wollte ihm die Chance geben, ein bisschen seine Geschichte zu erzählen. David aus Virginia, willkommen in der Sendung. Woran denken Sie heute Abend?
David: Hallo Herr Bowen, hier ist David aus Virginia. Ich möchte etwas über die geheime Datenbank wissen, die die Zeugen Jehovas haben, die 23.720 Kinderschänder in New York City. Und ich habe mich gefragt, warum kann man nach Waco gehen und Waco überfallen, und wir können nicht zur leitenden Körperschaft gehen und ihren Ort erstürmen und alle diese Kinderschänder ins Gefängnis stecken.
LR: In Ordnung, William, können Sie ihn hören?
Bill: Ja, ich kann ihn hören.
LR: In Ordnung, was antworten Sie darauf?
Bill: Die Datenbank, derentwegen sich drei verschiedene Leute an mich gewandt haben, das ist eine Zahl, die hat, glaube ich, zugenommen, seit sie im März 2002 herauskam. 23.720 sind Berichte, die Älteste erstatten, in denen sie detaillierte Informationen über Leute geben, die Kinder missbraucht haben, oder wie sie es nennen, mutmaßliche Kindesmissbraucher. Diese Datenbank - ich glaube fest, dass wenigstens 80 Prozent dieser Leute, zurückhaltend gerechnet, nie polizeilich untersucht wurden. Diese Männer bleiben in der Religion anonym, und das ist mehr oder weniger eine weltweite Zahl. Wenn man bedenkt, dass es weltweit nur sechs Millionen Zeugen Jehovas gibt, wenn man eine Zahl von 23.000 hat; wenn man bedenkt, dass es nur 90.000 Versammlungen gibt, dann heißt das, dass es nach ihren Unterlagen einen Kinderschänder auf vier Versammlungen gibt. Das sind die, die bestätigt und der Kirche gemeldet wurden. Es sind nicht die gezählt, die geleugnet haben, dass sie Kinderschänder sind. Und wenn man die Auswirkungen davon betrachtet; das ist ein Grund, warum ich den Ausdruck "Pädophilenparadies" geprägt habe. Wäre ich ein Pädophiler, ich würde schnell ein Zeuge Jehovas werden. Weil alles zu deinen Gunsten läuft, du bist in der Lage, Kinder zu schänden, und kommst ungeschoren davon und wirst nicht identifiziert.
LR: Unglaublich. Erzählen Sie uns nochmal von der Vorgehensweise, ihr offizieller Brief von der Körperschaftsführung und was sie sagen: A, B, C, und wie sie vorgehen. Warum ist das zugunsten der Pädophilen?
Bill: Wenn Sie zur Webseite der Zeugen Jehovas gehen und nach ihren Grundsätzen bei Kindesmissbrauch suchen, da identifizieren sie drei Probleme, die angesprochen werden müssen, ehe sie eine Untersuchung beginnen. Nummer Eins, wenn ein Kind missbraucht wird, dann fordern sie von Laiendienern, die ungeschult sind, das Verbrechen der Kindervergewaltigung zu untersuchen, das ist der erste Fehler. Das zweite, was sie tun, child von Schändern in ihrer Organisation wird gefordert, dass sie anonym von Haus zu Haus gehen und die Öffentlichkeit besuchen. Und die Öffentlichkeit ist nicht über diese Männer informiert, die sie in den Häusern besuchen, und sie lassen diese Leute nicht wissen, dass diese Personen als Kinderschänder identifiziert sind. Das sind geständige Kinderschänder, ganz zu schweigen von denen, die erst einmal nur beschuldigt sind. Das dritte Gebiet ist, jeder Kinderschänder, der in der Zeugenreligion ist, kann innerhalb von 20 Jahren, nachdem er der Kinderschänderei beschuldigt wurde, wieder als Ältester in Frage kommen. Ein Kinderschänder sollte in allen Kirchen NIE MEHR eine verantwortliche Stellung innehaben, wenn er je ein Kind verletzt hat. Das ist alles, worum wir bitten. Und folgendes haben wir seit dem Tag Eins gefordert: A: Anzeige bei der Polizei. B: Kinderschänder müssen identifiziert werden und dürfen nicht die arglose Öffentlichkeit besuchen. Und 3: gebt ihnen keine verantwortliche Stellung in der Kirche.
LR: Und sind Sie bis an die hohen Stellen gegangen, William, und haben versucht, diese drei vernünftigen Punkte bei ihnen zu vertreten?
Bill: Wir haben das seit dem Tag Eins erklärt. Das wurde in meinem Brief gesagt, den ich ihnen schrieb. Und es wurde wiederholt gefordert. Und zahlreiche andere haben Briefe geschrieben, sie gebeten, das zu ändern. Sie weigern sich einfach.
LR: Unglaublich, William. William, wir müssen eine Pause für die Nachrichtensendung machen. David, danke für Ihren Anruf. 1-800-837-9860, wenn Sie eine Frage oder Bemerkung haben, oder einverstanden sind oder nicht, bitte rufen Sie uns an. Wir sind gleich nach den Nachrichten wieder da. Richard, ich werde beim nächsten Mal mit Ihnen reden. Ich bin Laurie Roth.
Ansager: Meine Damen und Herren, Annie Oakley auf den Wellen. Sie ist jetzt zu Ende. Hier ist wieder die Roth Show. Hier Ihre Gastgeberin, Laurie Roth.
LR: Willkommen, meine Damen und Herren, zur zweiten Stunde der Sendung. Wenn Sie gerade erst eingeschaltet haben, ich habe William Bowen als Gast hier, er hat Alarm geschlagen und war über 43 Jahre lang ein Zeuge Jehovas. Er fand heraus, dass die leitende Körperschaft, die Ältesten und die Kirche einen ganzen Haufen kleiner schmutziger Geheimnisse hütete; wie Dinge nicht der Polizei zu melden. Ich denke, daher sind sie Teil des großen satanischen Netzwerkes, wie alle Medien, einschließlich mir und jetzt ihm. Und jeder, der die Opfer zu verteidigen scheint, ist böse. Wenn wir etwas tun, um zu helfen oder den Opfern beizustehen anstatt den Tätern, werden wir Satan genannt oder sind hinter Jesus Christus her oder greifen ihre Religion an. Nun, wen interessiert's, mich herzlich wenig, hier ist das freie Amerika, Sie können glauben, was Sie wollen, aber wenn Sie Vergewaltiger und Pädophile verbergen, wenn sie von Haus zu Haus gehen, wenn sie Älteste werde, nur weil sie sagen: "Es gibt keine zwei oder mehr Zeugen", DANN KÖNNEN SIE MIR DEN BUCKEL HERUNTERRUTSCHEN. SIE KÖNNEN MIR DEN BUCKEL HERUNTERRUTSCHEN. 1-800-837-9860.
David, Sie hatten nicht viel Zeit, eine Anschlussfrage zu stellen, weil wir die Nachrichtenpause hatten, schießen Sie los, wenn Sie Ihren Gedanken weiterverfolgen möchten.
David: Ich möchte einfach gerne wissen, wie die ihr Geld bekommen. Könnten Sie diese Leute verklagen und diese Geldtransaktion vornehmen, um auszuhelfen? Und wie sie ihr Geld von Haus zu Haus bekommen, und wofür wird es verwendet und so etwas?
Bill: Möchten Sie, dass ich dazu etwas sage?
LR: Ja.
Bill: Jehovas Zeugen haben eine Kasse, die nennt sich Weltweites Werk. Wenn Sie beim Haus-zu-Haus-Werk eine Spende geben, wird es an die Kasse Weltweites Werk geschickt. Wir sind im Prozess, wir haben wenigstens sieben verschiedene Opferklagen gegen die Wachtturm-Gesellschaft laufen - natürlich, das Hauptbüro der Zeugen Jehovas nennt sich "Wachtturm" - sie gehen sofort in die Ortschaft, wo diese Opfer wohnen, und heuern die besten Anwaltskanzleien an, die versuchen, diese Klagen mit Papierkram bei Gericht aus der Welt zu schaffen, mit belanglosen Anträgen - zu Hunderten -, die gegen diese Opfer eingereicht werden. Man könnte also buchstäblich sagen, dass Millionen von Dollar aus dem Weltweiten Werk im Interesse von Kinderschändern ausgegeben wird - denn wenn man gegen Opfer vorgeht, um die religiösen Rechte von Kinderschändern zu schützen, dann schützt man letztlich praktisch die Kinderschänder. Ich war im Mai dieses Jahres im Gerichtssaal. Da sah ich zwei Wachtturm-Vertreter - einen Wachtturm-Anwalt und jemanden von der Dienstabteilung, die saßen auf der Seite im Gerichtssaal, wo ein Mann, der überführt wurde, seine beiden Töchter vergewaltigt zu haben, 56 Jahre bekam, und sie saßen da, um sein religiöses Recht zu verteidigen, keine Informationen preiszugeben. Wer bezahlte ihre Reise, damit sie neben dem Kinderschänder sitzen konnten? Wer bezahlte die örtliche Anwaltskanzlei, damit sie die Anwälte in die Arbeit steckte? Jeder, der dem Weltweiten Werk spendet. Wenn Sie oder ein Zeuge Jehovas in diese Kasse spenden, gehen ein paar Cents an die Verteidigung von Kinderschändern.
(Fehlender Dialog)
Übersetzung für Kids e.V.