Toronto (CP) - Der kanadische Zweig der Zeugen Jehovas gibt nicht nach gegen eine Gruppe verbitterter ehemaliger Mitglieder, die wollen, dass die Kirche eine Liste mit bekannten Kinderschändern in ihren Reihen veröffentlicht.
Drei ehemalige Zeugen, zwei davon frühere Opfer sexuellen Missbrauchs, haben die Gesetzgeber in Kanada gebeten, die Kirche zu zwingen, der Polizei eine Untersuchung zu ermöglichen, wovon sie behaupten, es seien frühere Fälle von Missbrauch bei den Mitgliedern. Die Watch Tower Bible and Tract Society of Canada Ltd., die leitende Körperschaft der Kirche, führt zwar eine Liste bekannter Schänder, aber sie ist nicht bereit, sie der Polizei zu übergeben, sagte ihr Sprecher Clive Thomas.
Jugendbehörden würden benachrichtig, wenn ein Missbrauchsverdacht vorliegt. Es liege bei den Behörden, die Polizei zu benachrichtigen, wenn sie meinen, das sei nötig, sagte Thomas.
Auf gut Deutsch: Jugendbehörden würden benachrichtig, wenn ein Missbrauchsverdacht vorliegt, aber NUR, wenn das Gesetz das fordert, und auch dann nur, wenn die Ortsältesten da meinen. Vielleicht.
Aber die Kirche selbst sei gesetzlich nicht verpflichtet, die Namen bekannter oder verdächtigter Täter zu enthüllen, fügte er hinzu.
"Wir führen Aufzeichnungen über bekannte Kinderschänder, und das sind Leute, die der (Jugend)behörde bereits bekannt geworden sind", sagte Thomas.
Ist das so, Bruder Clive?
Was ist mit den folgenden Zitaten über die Datenbank?
Zitate aus der BBC-Panorama-Fernsehsendung "Suffer the Little Children", urpsrünglich ausgestrahlt am 14. Juli 2002:
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): ... Die Londoner Zentrale, das Bethel, weigerte sich, über einen speziellen Fall zu sprechen. Man sagte dort, das sei so, weil die Ältesten die Vertraulichkeit der Opfer achten müssten. Aber die Opfer wollten Antworten. Wir baten noch einmal um ein Interview mit ihrem Sprecher Paul Gillies. Als er das ablehnte, riefen wir ihn an und sagten ihm, wir würden das Gespräch aufzeichnen und ihm eine einfache Frage stellen. Sagt man den Ältesten, sie müssen mutmaßlichen Missbrauch bei der Polizei anzeigen, oder nicht?
PAUL GILLIES (OFFIZIELLER SPRECHER DER WATCHTOWER BIBLE & TRACT SOCIETY IN GROSSBRITANNIEN): Die Richtschnur für die Ältesten ist: Wenn ihr auf einen mutmaßlichen Missbrauch aufmerksam werdet, ruft dieses Büro an.
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Warum dieses Büro anrufen? Warum nicht die örtliche Polizeistation anrufen?
PAUL GILLIES (OFFIZIELLER SPRECHER DER WATCHTOWER BIBLE & TRACT SOCIETY IN GROSSBRITANNIEN): Sehen Sie, das erste, was wir sicherstellen müssen, ist der Schutz des Kindes, das hat Priorität.
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Ist es der Schutz des Kindes ... ist es fair, Sie zu fragen, ob es nicht der Schutz der Kirche ist, der einem hier direkt in den Sinn kommt?
PAUL GILLIES (OFFIZIELLER SPRECHER DER WATCHTOWER BIBLE & TRACT SOCIETY IN GROSSBRITANNIEN): Es ist der Schutz des Kindes. Wir haben Kinderschutzvorschriften.
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Es war ein langes Gespräch, und wir fragten, ob er bereit sei, dieselben Fragen vor der Kamera zu beantworten. Er lehnte ab. Also wieder zurück nach Amerika zu einem Kongress der Zeugen Jehovas in Tulsa. Man hatte uns gesagt, dort würden wir ein Mitglied der leitenden Körperschaft finden. Ted Jaracz ist einer der Männer, die für die Kinderschutzpolitik der Kirche verantwortlich sind. Über zwei Monate lang haben wir ihn um ein Interview gebeten. Wir wollen Antworten auf einfache Fragen. Warum halten sie die Datenbank mit mutmaßlichen Pädophilen geheim? Warum melden sie nicht alle Missbrauchsbeschuldigungen der Polizei? Warum schicken sie Kinder zurück in die Hände ihrer Schänder? Sie lehnten es ab, mit uns zu reden. Aber hier hatten wir schließlich unsere Chance.
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Herr Jaracz, erzählen Sie mir von der Datenbank. Wie rechtfertigen Sie das Führen einer Liste mit Leuten, Männern in einigen Fällen, die Pädophilie gestanden haben, die Sie aber nicht den Behörden gemeldet haben? Welche Rechtfertigung haben Sie, eine solche Liste zu führen?
TED JARACZ (FÜHRENDES MITGLIED DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT DER ZEUGEN JEHOVAS): Sehen Sie, Sie kommen aus Großbritannien. Sie haben ein Gesetz, das Vertraulichkeit regelt. Sie haben eine Direktive der Europäischen Union. Sie beachten das, nicht wahr?
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Wenn also die Beschuldigung eines Missbrauchs erhoben wird, ist es in Ordnung, sie privat zu halten?
TED JARACZ (FÜHRENDES MITGLIED DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT DER ZEUGEN JEHOVAS): Ich denke, ihnen wurde geantwortet. Diese Frage wurde strikt zu ihrer Zufriedenheit beantwortet.
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Können Sie sie jetzt beantworten?
TED JARACZ (FÜHRENDES MITGLIED DER LEITENDEN KÖRPERSCHAFT DER ZEUGEN JEHOVAS): Ich werde nichts wiederholen. Ich werde es Ihnen nur genau sagen, und Sie werden es schriftlich sehen. Es liegt alles gedruckt vor. Sie wissen, dass die Bibel sagt: "Geh nicht über das hinaus, was geschrieben steht"? Wir gehen nicht über das hinaus, was geschrieben steht.
BETSAN POWYS (BBC REPORTERIN): Und das war's. Keine Zweifel, keine Nachfragen. Nur der einfache Glaube, dass Jehova es klären wird, ein Glaube, für den andere, Jüngere und Verletzlichere, vielleicht bezahlen müssen.
BILL BOWEN (ÄLTESTER DER ZEUGEN JEHOVAS 1984-2000): Sie leben in Verleugnung, sie verleugnen, was mit ihren Kindern geschieht, und es ist kein Thema ... Sehen Sie, wenn sie das akzeptieren, dann akzeptieren sie, dass ein Problem besteht. Statt also zuzugeben, dass es ein Problem gibt, werden sie einfach weiter zulassen, dass Kinder belästigt werden, und tun nichts dagegen.
Die folgende Erklärung wurde am 9. Mai 2002 von J.R. Brown an Betsan Powys (BBC Panorama Reporter) gefaxt und auf der offiziellen Website der Wachtturm-Gesellschaft eingestellt: http://www.jw-media.org, ungefähr zu derselben Zeit, als das BBC-Programm Panorama ausgestrahlt wurde.
9. Mai 2002
Betsan Powys
BBC Panorama
Sehr geehrte Frau Powys,
hiermit beantworten wir Ihr Fax vom 30. April 2002, in dem Sie uns darauf aufmerksam machen, dass BBC-TV ein Programm darüber vorbereitet, wie Jehovas Zeugen mit Kindesmissbrauch umgehen. Sie haben uns freundlicherweise die Gelegenheit angeboten, vor der Kamera interviewt zu werden; wir müssen dies jedoch höflich ablehnen.
Wir sind im Allgemeinen nicht dagegen, Interviews zu geben; doch es ist wahrscheinlich, dass unter denen, die in Ihrer Sendung ihre Meinung kundtun, auch einige Zeugen Jehovas sein werden.
Nach unserer Ansicht wäre es weder richtig noch biblisch, uns in der Öffentlichkeit eventuell gegen unsere christlichen Brüder und Schwestern zu stellen. (1. Korinther 6:1-8; Epheser 4:2) Wir glauben, Sie werden unsere Haltung in dieser Hinsicht verstehen.
Auch wenn wir nicht in der Lage sind, uns an einem Interview zu beteiligen, sind wir sicher bereit, die Fragen zu kommentieren, die Sie in Ihrem Fax aufwarfen. Uns fällt auf, dass sie sich fast ausschließlich um das Wesen der Unterlagen drehen, die wir über mutmaßliche Kinderschänder führen. Sie sagen uns, es sei entscheidend, dass wir Ihre Fragen zu der Art und Weise, wie wir die Unterlagen führen, "wegen der sehr schwerwiegenden Natur der im Programm aufgestellten Anschuldigungen" beantworten, obwohl Sie nicht näher ausführen, was das für Anschuldigungen sind. Zuerst erlauben Sie uns jedoch, die Art zu kommentieren, in der mit Anschuldigungen wegen Kindesmissbrauchs bei Jehovas Zeugen umgegangen wird. Uns ist klar, dass Sie uns nicht baten, diesen Aspekt zu berühren; dennoch ist es wesentlich, dass wir dazu etwas bemerken, um eine angemessene, offene Antwort zu geben.
In den Vereinigten Staaten wird, wenn ein Zeuge Jehovas des Kindesmissbrauchs beschuldigt wird, von den Ortsältesten erwartet, dass sie die Sache untersuchen. Wir gehen dabei wie folgt vor. Zwei Älteste treffen sich getrennt mit dem Beschuldigten und dem Ankläger, um zu sehen, was jeder zu der Sache sagt. Wenn der Beklagte die Anschuldigung bestreitet, mögen ihm die beiden Ältesten die Gelegenheit bieten, sich dem Ankläger in ihrer Gegenwart zu stellen. Wenn der Beklagte während dieses Treffens die Anschuldigung immer noch abstreitet und es keine weiteren Personen gibt, die die Anklage untermauern können, können die Ältesten zu der Zeit nichts in der Versammlung unternehmen. Warum nicht? Als Organisation, die sich auf die Bibel stützt, müssen wir uns an das halten, was die Bibel sagt, nämlich: "Kein einzelner Zeuge sollte gegen einen Mann hinsichtlich eines Irrtums oder einer Sünde aufstehen ... aus dem Munde zweier Zeugen oder aus dem Munde dreier Zeugen sollte die Sache feststehen." (5. Mose 19:15) Jesus bestätigte diesen Grundsatz, wie es in Matthäus 18:15-17 aufgezeichnet ist.
Wenn das Zweigbüro eine Anklage über einen Kindesmissbrauch erhält, mag eine Überprüfung der Unterlagen ergeben, dass ähnliche, mit dem Fall nicht im Zusammenhang stehende Anschuldigungen in der Vergangenheit schon einmal gegen denjenigen vorgebracht wurden, vielleicht als er in einem anderen Teil des Landes lebte. Wenn von jemand anderem gegen dieselbe Person eine zweite glaubwürdige Anschuldigung vorgebracht wird, sind die Ältesten durch die Bibel ermächtigt, sich des Falles anzunehmen.
Doch selbst wenn die Ältesten in Bezug auf die Versammlung etwas unternehmen können, wird von ihnen erwartet, dass sie die Anschuldigung dem Zweigbüro in ihrem Land melden, wenn die örtlichen Gesetze über Vertraulichkeit das zulassen.
Dann wird, wieder, wenn die örtlichen Gesetze über Vertraulichkeit das zulassen, ein Bericht an das Zweigbüro verfasst, dass derjenige des Kindesmissbrauchs beschuldigt wird. Jedes Zweigbüro der Zeugen Jehovas führt seine eigenen Unterlagen, wenn die örtliche Gesetzeslage das zulässt. In den Vereinigten Staaten haben wir keine Berichte über Kinderschänder, die in anderen Ländern leben. Wenn die Gesetze über Vertraulichkeit das führen solcher Unterlagen nicht zulassen, tun die Ältesten, was immer der Gesetzesrahmen erlaubt, um die Kinder zu schützen. Das Ziel ist, eine ausgewogene Entscheidung zwischen dem Recht der Person auf Vertraulichkeit und der alles überragenden Notwendigkeit, die Sicherheit der Kinder zu wahren, zu treffen. 1. Timotheus 5:19.
Zusätzlich zum Abfassen eines Berichtes an das Zweigbüro der Zeugen Jehovas mag das Gesetz von den Ältesten fordern, auch nicht untermauerte oder grundlose Anschuldigungen den Behörden zu melden. Wenn das so ist, erwarten wir, dass die Ältesten sich dem fügen. Darüber hinaus mag das Opfer den Wunsch haben, die Sache den Behörden zu melden, und es ist sein völliges Recht, das zu tun. In den Vereinigten Staaten variiert es von Bundesstaat zu Bundesstaat, ob Anzeige erstattet werden muss. Es kann schon eine Herausforderung sein, auf dem Laufenden zu bleiben, ob eine Anzeige erforderlich ist, aber unsere Rechtsabteilung unternimmt alle Anstrengungen, das zu tun.
Falls der Beschuldigte, wenn er konfrontiert wird, gesteht, dass er sich des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht hat, greifen die Ältesten zu angemessenen Mitteln. Wenn er nicht bereut, darf er nicht weiter Mitglied der Versammlung bleiben. Selbst wenn er bereut - es ihm ans Herz geht und er daher entschlossen ist, solches Verhalten künftig nicht mehr zu zeigen - trifft zu, was in der Wachtturm-Ausgabe vom 1. Januar 1997 gesagt wurde.
In dem Artikel hieß es: "Zum Schutz unserer Kinder gilt: Ein Mann, von dem bekannt ist, dass er ein Kind sexuell missbraucht hat, eignet sich nicht, eine verantwortungsvolle Stellung in der Versammlung zu bekleiden. Auch kann er nicht als Pionier [Vollzeitmissionar der Zeugen Jehovas] dienen oder eine andere Form besonderen Vollzeitdienstes verrichten." (1. Timotheus 3:2, 7-10) Wir tun so etwas, weil wir uns bemühen, uns an biblische Grundsätze zu halten und unsere Kinder zu schützen. Von jedem in unserer Organisation wird erwartet, dass er sich an dieselben Erfordernisse hält, nämlich, körperlich, seelisch, moralisch und geistig rein zu sein. 2. Korinther 7:1; Epheser 4:17-19; 1. Thessalonicher 2:4.
In einigen wenigen Fällen sind Personen, die sich einer Tat des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben, in verantwortliche Stellungen in der Versammlung ernannt worden, wenn ihr Verhalten sonst jahrzehntelang vorbildlich war. Alle Umstände müssen sorgfältig betrachtet werden. Angenommen zum Beispiel, vor langer Zeit habe ein 16-Jähriger Junge sexuelle Beziehungen mit einem zustimmenden 15-Jährigen Mädchen gehabt. Abhängig von der Gesetzeslage seines Wohnortes zur Zeit der Tat müssen die Ältesten dies als Kindesmissbrauch melden. Sagen wir einmal, es seien zwanzig Jahre vergangen. Die Gesetze über das Anzeigen von Kindesmissbrauch mögen sich geändert haben; vielleicht hat er das Mädchen sogar geheiratet! Beide führen ein vorbildliches Leben und sind geachtet. In einem solchen seltenen Fall könnte der Mann in eine verantwortliche Stellung in der Versammlung ernannt werden.
Unsere Vorschriften sind mit der Zeit verbessert worden. Unsere Politik in den vergangenen Jahren ist gewesen, dass wenigstens zwanzig Jahre vergangen sein müssen, ehe jemand, der Kindesmissbrauch beging, auch nur, wenn überhaupt, für eine verantwortliche Stellung in der Versammlung in Frage kommen könnte. Die Bibel lehrt, dass jemand seine Sünden bereuen und sich "Gott zuwenden [kann], indem er Werke verrichtet, die der Reue entsprechen", und wir akzeptieren, was die Bibel sagt. (Apostelgeschichte 26:20) Und doch ist die Sicherheit unserer Kinder von höchster Wichtigkeit, daher ist uns klar, dass die Ortsältesten sehr vorsichtig sein müssen, wenn sie jemanden empfehlen, der in ferner Vergangenheit einmal Kindesmissbrauch begangen hat.
Man hat Ihnen gesagt, dass wir hier in den Vereinigten Staaten eine Liste mit 23.720 Namen von Kinderschändern zusammengestellt haben. Das ist falsch. Erst einmal ist die Gesamtzahl der Namen in unseren Aufzeichnungen erheblich niedriger. Und dann hat es keinen Sinn, sich auf die Zahl der Namen in unseren Aufzeichnungen zu konzentrieren.
Das ist so, weil in der Zahl auch die Namen vieler Personen enthalten sind, die nur des Kindesmissbrauchs beschuldigt wurden, wo die Beschuldigung aber nicht erhärtet wurde. Wir führen diese Unterlagen, um zu dokumentieren, dass wir befolgen, was das Gesetz in vielen US-Bundesstaaten fordert. In unserer Liste sind auch alle Anschuldigungen aufgrund so genannter "verdrängter Erinnerungen" enthalten, deren Wert viele Autoritäten bezweifeln. Dann sind da die Namen von Personen, die des Kindesmissbrauchs beschuldigt wurden, ehe sie Zeugen Jehovas wurden, wie auch Personen, die nie getaufte Zeugen waren, deren Namen zu führen wir aber verpflichtet sind, weil sie mit den Zeugen verbunden sind. (Ein Beispiel wäre ein Vater oder Stiefvater, der kein Zeuge ist und von seinen Kindern oder Stiefkindern, die Zeugen sind, beschuldigt wird, sie missbraucht zu haben.) Um sicher zu sein, führen wir auch die Namen von Personen auf, die abhängig von der Gesetzgebung an ihrem Wohnort vielleicht nicht als Kinderschänder angesehen werden können (zum Beispiel der 16-Jährige Junge, der sexuelle Beziehungen mit einem zustimmenden 15-Jährigen Mädchen hatte). Auch der Name einer Person, die sich des Voyeurismus schuldig gemacht hat oder die in Kinderpornografie verwickelt ist, wäre als weiteres Beispiel auf der Liste. Und ganz sicher enthält die Liste auch die Namen von Personen, die tatsächlich Kinder missbraucht haben. Wir entschuldigen uns nicht dafür, dass wir hier in den Vereinigten Staaten solche Unterlagen führen. Denn abgesehen davon, dass sie gesetzlich nötig sein mögen, waren sie uns sehr hilfreich bei unseren Bemühungen, die Herde vor Schaden zu bewahren. (Jesaja 32:2) Christliche Eltern können sich zu Recht in dem Wissen sicher fühlen, dass diese Bemühungen unternommen werden, um mögliche Kinderschänder vor einer Ernennung in verantwortliche Stellungen in der Versammlung herauszufiltern.
Frau Powys, kommen Sie bitte nicht zu dem Schluss, wir glaubten, unser System sei vollkommen. Keine menschliche Organisation ist vollkommen. Aber wir glauben, dass wir eine mächtige, auf die Bibel gegründete Politik zu Kindesmissbrauch haben.
Jeder in einer verantwortlichen Stellung, der des Kindesmissbrauchs schuldig ist, würde ohne Zögern aus seinem Amtentfernt werden. Wir würden ihn sicher nicht wissentlich versetzen, damit er anderswo dient
Kindesmissbrauch ist für uns etwas Abscheuliches. Jedes missbrauchte Kind ist eines zu viel. Wenigstens seit 1981 haben unsere Zeitschriften Wachtturm und Erwachet! Artikel gebracht, um sowohl die Zeugen als auch die Öffentlichkeit über die Wichtigkeit und Notwendigkeit aufzuklären, Kinder vor Missbrauch zu schützen. Unter anderem gab es den Artikel "Verabscheuen wir das Böse" in der Ausgabe vom 1. Januar 1997 des Wachtturm; "Hilfe für Opfer von Blutschande" im Wachtturm vom 1. Januar 1984; "Unsere Kinder sind in Gefahr", "Wie können wir unsere Kinder schützen?" und "Zu Hause sexuellem Missbrauch vorbeugen", alle in Erwachet! vom 8. Oktober 1993, sowie "Kindesmissbrauch - der Alptraum jeder Mutter", Erwachet! vom 8. August 1985.
Mit den Jahren haben wir Gebiete bemerkt, wo unsere Politik gestärkt werden konnte, und wir haben das getan. Wir werden sie weiter verbessern. Wir hoffen, dass Ihnen die Information in diesem Brief weiterhilft. Sie werden bemerken, dass wir das Thema insgesamt angesprochen haben, anstatt auf Ihren detaillierten Fragenkatalog zu antworten. Wir wissen, dass Sie eine ähnliche Frageliste an unsere Büros in London geschickt haben. Wir glauben, dass man dort Ihre Fragen in Übereinstimmung mit den Vorschriften und dem britischen Gesetz beantworten wird.
Mit allen guten Wünschen verbleibe ich hochachtungsvoll J. R. Brown
"(Aber) es besteht keine gesetzliche Pflicht, wie wir meinen, Dinge wie diese der Polizei zu melden. Das ist etwas, was das Gesetz nicht fordert."
Auf der ganzen Welt haben Jehovas Zeugen einen Ruf als rechtschaffene, moralisch einwandfreie Gruppe kultiviert, die strikt den Auslegungen der Bibel folgt und sich von vielen Einrichtungen und Praktiken der Außenwelt fernhält.
Bluttransfusionen, weltliche Feiertage, Politik, Weihnachten und selbst die Nationalhymne gehören zu den "weltlichen" Praktiken, Traditionen und Einrichtungen, an denen sie nicht teilnehmen.
"Sie haben ein sauberes Image", sagte Thomas. "Wir glauben nicht, dass es bloß ein Image ist; wir meinen, es ist etwas, das Zeugen Jehovas sind."
Vorfälle wie sexueller Missbrauch werden intern gehandhabt, durch so genannte Rechtskomitees, die aus Kirchenältesten zusammengesetzt sind, die zusammenkommen, um die Beschuldigungen anzuhören, die Beweise zu prüfen und entscheiden, wie richtig vorgegangen werden soll.
Aber ihre Philosophie ist in den letzten Jahren durch Kritiker und ehemalige Mitglieder unter Beschuss geraten, die sagen, dass zahllose Missbrauchsfälle in der isolierten Welt der Zeugen verborgen bleiben.
Silentlambs, eine Gruppe von Exzeugen und Missbrauchsüberlebenden in den USA, behauptet, dass fast 24.000 bekannte Kinderschänder sich in den Akten der internationalen Zentrale in New York City befinden.
Die ehemaligen Zeugen Kim Sheeler, Lee Marsh und Grace Gough bombardieren das Bundesparlament und Kanadas Provinzgesetzgeber mit wütenden Briefen, in denen sie Politiker und die Polizei drängen, etwas zu unternehmen.
Ein grundlegendes Prinzip fordert von Zeugen, dass sie die Tugenden ihrer Religion durch Heimbibelstudien und den Dienst von Haus zu Haus fördern: Sie verbreiten das Wort Gottes in je einem Haus auf einmal.
"Diese Verpflichtung trifft gleichermaßen für überführte und beschuldigte Pädophile zu, die Gemeinschaft in den Versammlungen der Zeugen Jehovas haben", heißt es in dem Brief.
"Einige führen sogar private Bibelstudien in den Häusern argloser Kanadier durch, die ihre Kinder ungewollt einem Schaden aussetzen, weil sie keine Vorstellung haben, dass ein Kinderschänder in ihrem Wohnzimmer sitzt."
Wachtturm, 1. Januar 1997, Seite 29:
"Wenn er reumütig zu sein scheint, wird man ihn ermuntern, geistig Fortschritte zu machen, sich am Predigtdienst zu beteiligen und sogar Aufgaben in der Theokratischen Predigtdienstschule zu halten sowie in der Dienstzusammenkunft mitzuwirken, soweit damit kein Lehren verbunden ist ... Doch ein getaufter erwachsener Christ, der sündigt, indem er ein Kind sexuell missbraucht, offenbart eine unnatürliche Schwäche des Fleisches. Wie die Erfahrung zeigt, kann es durchaus vorkommen, dass ein solcher Erwachsener noch weitere Kinder missbraucht. Wenn auch nicht jeder Missbraucher diese Sünde wiederholt, ist das doch bei vielen der Fall. Und die Versammlung kann nicht in jemandes Herz schauen, um herauszufinden, wer dazu neigt, sich wiederholt an Kindern zu vergehen, und wer nicht."
Thomas sagte, die Zeugen führten die Namensliste, um sicherzustellen, dass Personen mit einer Vorgeschichte als Kinderschänder von Machtstellungen in ihrer Versammlung ferngehalten werden.
"Die Politik der Kirche … ist, dass niemand, der eine Vorgeschichte in solchem Verhalten hat, das festgestellt wurde, in eine Vertrauens- oder verantwortliche Stellung in der Versammlung eingesetzt würde", sagte er.
"Er kann Mitglied bleiben, er könnte wieder in die Kirche aufgenommen werden, wenn er bereut, aber das ist keine Gefahr für andere."
Kann man dieser letzten Aussage wirklich glauben!?!?!?!?!?
Clive Thomas sagte: "Er [ein bekannter Kinderschänder] kann Mitglied bleiben, er könnte wieder in die Kirche aufgenommen werden, wenn er bereut, aber das ist keine Gefahr für andere."
Und er darf auch nicht alleine von Haus zu Haus gehen, fügte er hinzu.
Zitate aus der Zeitung Paducah Sun (Kentucky) vom 28. Januar 2001:
Mario Moreno, stellvertretender Generalanwalt in der Zentrale der Kirche in New York, sagte, wenn die Kirchenpolitik auf Kinderschänder angewandt werde, "fühle ich mich als Elternteil, Anwalt und Ältester mit unserer Politik sicher."
Er sagte auch, wenn Mitglieder ausgeschlossen werden, sage man das der Versammlung, gebe aber keinen Grund an, um die Vertraulichkeit zu wahren. Als er gefragt wurde, ob die Eltern des Opfers Mitversammelten erzählen dürften, warum ein Mitglied ausgeschlossen wird, erwiderte Moreno: "Das steht in ihrem Belieben. Wir sagen es ihnen nicht, aber sie dürfen es. Heißt das, wir ermuntern sie dazu? Nein."
Er gab auch Bowens Anschuldigung zu, dass man es einer Versammlung nicht sage, wenn sich ein Pädophiler der Herde angeschlossen habe. Aber er sagte, aufgrund der Struktur der Kirche würde die Tatsache, dass solch ein Mitglied, wenn es ein Mann ist, weniger Rechte in der Versammlung habe und nicht in Führungspositionen dienen dürfe, die anderen Mitglieder darauf aufmerksam machen, dass es "ihm offensichtlich an geistiger Reife fehlt."
Moreno sagte, er glaube, dass einige Kritiker der Kirche, was dieses Thema angeht, zwar berechtigte Sorgen hätten, aber "die meisten hätten ein Problem mit Stolz" und "möchten, dass sich die Organisation für sie ändert. Wir halten uns an das, wovon wir glauben, dass es die Bibel sagt, und wir ändern uns für niemanden."
Er sagte auch, er meine, er werde auf der Kirche "herumgehackt", und fügte hinzu, er wäre bereit, die Politik der Kirche mit der einer jeden anderen zu vergleichen.
Aber ehemalige Zeugen und ihre Verbündeten sagen, das alles sei Teil einer konzertierten Bemühung seitens der Kirche, ihr reines Bild zu wahren.
"Aufgrund des Schweigens innerhalb der Zeugen Jehovas hat die Öffentlichkeit keine Vorstellung, wer an ihrer Tür steht und sich die Kinder ansieht", sagte Andrew Lusk, der Sheeler, Marsh und Gough bei ihrer Sache hilft.
Lusk sagte, er hoffe, das Thema sexueller Missbrauch in der Kirche, ein heißes Thema in den Vereinigten Staaten, erlange auch in Kanada Bekanntheit, jetzt, wo vergangenes Jahr der Zivilprozess gegen die Zeugen von der Exzeugin Vicki Boer begonnen wurde.
Boer beschuldigte Kirchenälteste, sie hätten ihr keine angemessene Behandlung für den Missbrauch zukommen lassen, den sie als Teenager durch ihren Vater in Shelburne erlitt, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Toronto.
Man hatte von ihr gefordert, sich ihrem Vater gegenüberzustellen und den Missbrauch noch einmal zu durchleben, um ihm die Chance zu geben, in Übereinstimmung mit biblischen Grundsätzen seine mutmaßliche Sünde zu bereuen, behauptet die Klageschrift.
Das ist die "Matthäus 18:15-Politik" in Aktion:
Zitate aus dem Wachtturm vom 1. November 1995 (auf der offiziellen Watchtower.org-Website zu erreichen: http://www.watchtower.org/library/w/1995/11/1a/article_01.htm)
Jemand könnte auch das Gefühl haben, ein Verwandter oder ein Angehöriger habe etwas damit zu tun gehabt. Man sollte allerdings die teilweise zweifelhafte Natur von "verdrängten Erinnerungen" berücksichtigen, wenn es darum geht, jemanden zu identifizieren, den man als Täter verdächtigt. Solange die Angelegenheit nicht einwandfrei bewiesen ist, sollte man in dieser Situation den Kontakt mit der Familie aufrechterhalten - zumindest durch gelegentliche Besuche oder auf brieflichem oder telefonischem Wege -, wodurch man sein Bemühen zeigt, gemäß der Bibel zu leben. (Vergleiche Epheser 6:1-3.)
Was wäre, wenn sich der Betroffene zu einer Anzeige entschließt? Die beiden Ältesten sollten ihm dann raten, den Beschuldigten im Einklang mit dem Grundsatz aus Matthäus 18:15 selbst anzusprechen. Falls sich der Ankläger emotionell außerstande fühlt, mit dem Betreffenden ein persönliches Gespräch zu führen, kann dies telefonisch oder gegebenenfalls brieflich geschehen. Auf diese Weise kann sich der Angeklagte vor Jehova zu der Beschuldigung äußern. Vielleicht kann er sogar Beweise vorlegen, dass er den Missbrauch nicht begangen haben kann. Es könnte auch sein, dass der Beschuldigte gesteht und es zu einer Aussöhnung kommt. Welch ein Segen das doch wäre! Wird ein Geständnis abgelegt, können die beiden Ältesten die Angelegenheiten im Einklang mit den biblischen Grundsätzen weiterverfolgen.
Wird die Beschuldigung zurückgewiesen, sollten die Ältesten dem Ankläger erklären, dass rechtlich nichts weiter unternommen werden kann. Und die Versammlung wird den Beschuldigten weiterhin als unschuldig betrachten. Gemäß der Bibel müssen zwei oder drei Zeugen vorhanden sein, damit rechtliche Schritte unternommen werden können (2. Korinther 13:1; 1. Timotheus 5:19). Selbst wenn sich mehr als eine Person an einen Missbrauch durch dieselbe Person "erinnert", ist die Natur dieser Erinnerungen doch zu ungewiss, um ohne weitere belastende Beweise rechtliche Entscheidungen darauf zu stützen. Das bedeutet nicht, dass solche "Erinnerungen" als falsch (oder als wahr) betrachtet werden. Aber bei einem Rechtsfall muss man sich an die biblischen Grundsätze halten.
Was ist, wenn der Beschuldigte - obwohl er die Missetat bestreitet - tatsächlich schuldig ist? Kommt er sozusagen ungestraft davon? Ganz gewiss nicht! Die Frage der Schuld oder Unschuld ist bei Jehova in besten Händen. "Die Sünden einiger Menschen sind öffentlich kund und führen direkt zum Gericht, bei anderen Menschen aber werden die Sünden später ebenfalls kund" (1. Timotheus 5:24; Römer 12:19; 14:12). Im Bibelbuch Sprüche heißt es: "Die Erwartung der Gerechten ist Freude, aber selbst die Hoffnung der Bösen wird zugrunde gehen." "Wenn ein böser Mensch stirbt, geht seine Hoffnung zugrunde" (Sprüche 10:28; 11:7). Jehova Gott und Jesus Christus werden schließlich ein für allemal ein gerechtes Urteil fällen (1. Korinther 4:5).
Ihr Fall wurde schließlich der Jugendbehörde und der Polizei gemeldet, obwohl ihr Vater - der von der Kirche als "geistig reuig" angesehen wurde und in der Hierarchie der Versammlung aufstieg, wurde dem Gericht gesagt - nie strafverfolgt wurde.
Die Zeugen ihrerseits argumentierten, keiner der Kirchenältesten habe Boer gezwungen, etwas zu tun, was sie nicht wollte, und sie hätten ihr jede Gelegenheit gegeben, draußen Rat und juristischen Beistand zu suchen.
*** Awake! 8. März 1960, Seite 27 ***
In der Regel gibt ein Christ, der zu einem weltlichen Psychiater geht, eine Niederlage zu, es läuft darauf hinaus, ‚nach Ägypten um Hilfe zu gehen'. - Jesaja 31:1.
Oft, wenn ein Zeuge Jehovas zu einem Psychiater geht, wird der Psychiater versuchen, ihn davon zu überzeugen, seine Probleme würden durch die Religion verursacht, wobei er völlig die Tatsache übersieht, dass die christlichen Zeugen Jehovas die bestorientierte, glücklichste und zufriedenste Gruppe auf dem Erdboden sind. Sie am wenigsten brauchen Psychiater. Und immer mehr Psychiater greifen zur Hypnose, einer dämonischen Form weltlicher Weisheit.
*** Awake! 1954 *** (ich weiß nicht die Ausgabe und die Seitenzahl des Zitats)
Ohne Zweifel haben Psychologen ... eine Menge zu lernen, und sie denken, sie wüssten mehr, als sie wirklich wissen, oder sie lassen sich nicht zum Gespött machen.
*** Watchtower, 15. Januar 1963, Seiten 37-38 ***
Der zweite Grund für unsere kritischen Zeiten ist die Ablehnung des Wortes Gottes, der Bibel, durch den modernen Menschen. Feinde wie Wellhausen und seine vorurteilsvolle Schule der Bibelkritik, Darwin und seine Evolutionisten, Freud und seine Theorien, Marx und seine atheistischen Revolutionäre - sie alle haben eine finstere Rolle bei der Zerstörung des Einflusses der Bibel als Wegleiter für viele gespielt, besonders wo so viele Geistliche eine solche weltliche Weisheit angenommen haben. Gemäß Freud, einer Hauptautorität der Psychiatrie, ist die Religion eine große Illusion, der sich der Mensch eines Tages entledigen wird. Die Psychiatrie betont "Erkenne dich selbst", als ob eine aufgeklärte Eigenliebe für ein erfolgreiches Leben genügt. Mehr als Gott nicht zur Kenntnis zu nehmen, widersprechen Analytiker oft Gott, indem sie Menschen mit schuldbeladenem Gewissen den Rat geben, Hurerei, Ehebruch und Sodomie seien an sich nicht verkehrt. Es ist zu Recht die Beschuldigung erhoben worden, dass ein solcher Rat dazu führt, dass das Gewissen vernichtet wird.
*** Awake! 22. August 1975, Seite 25 ***
Ist es eine gesunde Erscheinung, wenn sich Menschen von Geistlichen ab- und Psychiatern zuwenden? Nein, denn es ist wirklich eine Ursache, vom Regen in die Traufe zu kommen. Es geht ihnen dann noch schlechter als zuvor ... Dass sie [Psychologen und Psychiater] es nicht sind, zu denen man um Hilfe gehen sollte, wenn man deprimiert und von allen möglichen Problemen geplagt ist, ist an der Tatsache zu sehen, dass Selbstmorde unter ihnen zweimal so häufig sind wie unter der Bevölkerung im Allgemeinen ... Was in solchen Zeiten nötig ist, sind nicht weltliche Psychiater, die vielleicht völlig die Änderung verkennen, die die Wahrheit und Gottes heiliger Geist im Leben bewirkt haben, und die nichts von ihrer Macht wissen, eine neue christliche Persönlichkeit anziehen zu helfen. Statt dessen ist in diesen Zeiten ein reifer Christ nötig, dem man vertrauen kann und der ganz am Wohl eines Menschen interessiert ist und der nicht davor zurückschreckt, nötigen Tadel oder Rat anzuwenden, so dass eine Heilung erfolgt.
Bundesrichterin Anne Molloy soll jeden Tag ihre Entscheidung bekanntgeben.
Für Wheeler, die 17 war, als sie von einem Freund der Familie im eigenen Wohnzimmer angegriffen wurde, werden zahllose Opfer still bleiben, und die Täter werden so weiterleben, als sei nichts geschehen.
"Wir möchten, dass die Leute sich melden; wir möchten, dass sie sich wohlfühlen, wenn sie vorkommen, um über das zu reden, was mit ihnen geschah", sagte Wheeler, die die Zeugen 1995 verließ.
"Vielleicht wird es diese Gesellschaft aufwecken, so dass sie sagt: 'Vielleicht müssen wir da an etwas arbeiten, vielleicht ist ein Fehler in unserer Politik'". JAMES MCCARTEN