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Duane Magnani - Ewiges Leben in Jesus Christus

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Vortrag, 19.5.2001 in Hannover (Projekt B (Beröa))

[Duane Magnani erzählt zu Beginn einen Witz, der hier ausgelassen ist.]

Angenommen, Sie hätten einen schweren Arbeitstag hinter sich. Sie seien fast entlassen worden. Und mit Ihrer Ehe steht es auch nicht zum Besten, Sie stehen kurz vor der Scheidung. Sie fahren die Autobahn entlang und sehen ein Schild. Und auf dem Schild steht: "Jesus rettet." Sie fangen an, darüber nachzudenken, und Sie denken: Ja, ich bin ein Sünder. Und Sie denken: Ja, vermutlich brauche ich Jesus. Sie fahren von der Autobahn ab und beten und bitten Jesus, in Ihr Herz zu kommen. Und sofort fühlen Sie sich besser. Die ganze Woche über fühlen Sie sich fantastisch. Sie glauben, jetzt haben Sie das ewige Leben. Was kann es noch Besseres geben? Ein paar Tage später klopft jemand an Ihre Tür und sie sehen ein nettes junges Paar mit einem kleinen Kind an ihrer Seite. Und sie sagen: "Guten Morgen. Wir bieten ein kostenloses Bibelstudium an." Willkommen in der Welt der Zeugen Jehovas. Sie sind ganz aufgeregt, weil sie ein kostenloses Heimbibelstudium erhalten können. Jetzt können Sie alles über den Jesus erfahren, von dem Sie auf dem Schild gelesen haben.

Ich bin heute Morgen hier, um zu sagen, dass Jesus kein Zauberwort ist, das man braucht, um gerettet zu werden. Es gibt eine Organisation, die einige von Ihnen vielleicht kennen: das Christian Research Institute. Neben den Zeugen Jehovas untersucht es auch noch eine weitere Anzahl verschiedener Sekten. Es gibt eine Zeitschrift heraus, das Christian Research Journal. Ich möchte Ihnen einen Brief aus dieser Zeitschrift vorlesen, den ein gewisser Will Barren geschrieben hat. Es heißt da unter der Überschrift "Wiedergeborene New-Age-Anhänger":

Ich habe mich sehr über Ihren Artikel über den Christus des New Age gefreut. Vor drei Jahren erlebte ich eine dramatische Rettung aus der New-Age-Bewegung, der ich etwa zwölf Jahre angehört hatte. In den letzten beiden Jahren meiner Zugehörigkeit zu New Age hat die Zentrale, der ich als Direktoriumsmitglied angehörte, der Erleuchtete Weg genannt, eine falsche Bekehrung zum Christentum erlebt, nachdem ein Dämon, der sich als Jesus Christus ausgegeben hatte, unserer Gründerin und Leiterin Myriel Isis erschienen war. Danach behaupteten wir, wiedergeborene Christen zu sein, und predigten ein sehr interessantes "Evangelium" von Jesus Christus. Zu Ihrer Information habe ich Kopien von neueren ganzseitigen Anzeigen beigefügt, die mit meiner früheren pseudochristlichen Organisation zu tun haben. Es ist schon eine ganze Zeit her, dass ich Kontakt mit Myriel hatte. Aus den Anzeigen scheint hervorzugehen, dass sie immer noch dieselben falschen Lehren über Jesus Christus propagiert. Es scheint auch, dass jetzt der Vater Jehova hervorgehoben wird. Als ich dieser Organisation noch angehörte, drehte sich alles ausschließlich um Jesus Christus von Nazareth. Beachten Sie, wie Myriel ein evangelikales Motto benutzt: Jesus Christus ist Herr.

Nun, ich will nicht beurteilen, ob Myriel aufrichtig ist. Aber eines weiß ich sicher: Ihr Herr ist nicht mein Herr. Heute wird die Kirche meiner Meinung nach besonders da, wo ich in den Vereinigten Staaten lebe, von dem Gefühl, wie ich es nenne, gerettet zu sein, heimgesucht. Oft hört man, die Rettung komme aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf. Danach ist nicht die Lehre der Bibel wichtig, sondern wie man sich fühlt. Stimmt das? Die Erlösung erfordert, wie die Mormonen lehren, ein Brennen in der Brust. Der Apostel Paulus sagt uns, um errettet zu sein, muss man glauben, dass Jesus von den Toten auferweckt wurde. Der Glaube erfordert das Nachdenken. Versuchen Sie einmal zu glauben, ohne zu denken. Ich möchte gerne zitieren, was Dr. Kenneth Weast gesagt hat. Er sagt:

Was die Worte "mit dem Herzen" angeht, ist damit nicht das Gefühl im Unterschied zum Intellekt gemeint. "Mit dem Herzen" zu glauben steht im Gegensatz zum Bekenntnis mit dem Munde, nicht zum Glauben mit dem Intellekt. Zu glauben ist eine Weise des Denkens, nicht des Empfindens. Deshalb fragen wir: Geht es um Aufrichtigkeit? Die Heilige Schrift würde sagen, Aufrichtigkeit als Grundlage der Rettung ist etwas der Bibel Fremdes.

In dieser Zusammenkunft geht es um Irrlehren. Der Apostel Paulus sagt, wir sollten keinen Anteil an den fruchtlosen Werken der Finsternis haben. Wir sollten sie vielmehr entlarven. Die besondere Irrlehre, über die ich reden möchte, hat mit der Göttlichkeit Christi zu tun. Alle Christen glauben an die Göttlichkeit Jesu, aber einige sagen heute, es sei nicht notwendig, an die Göttlichkeit Christi zu glauben, um ein Christ zu sein. Das ist eine neue Lehre in der Kirche. Hat jemand von Ihnen schon einmal davon gehört? ... Oh, ja. Im Jahre 1999 sagte Donald Nelson in der Antisektenbewegung folgendes:

Es gibt Personen, die anfangen -- denn es ist eine neue Lehre unter uns --, die Brüder zu lehren, man könne ohne volle Anerkennung der Göttlichkeit Jesu nicht gerettet werden.

Mit anderen Worten: Herr Nelson lehrt, man brauche keine richtige Sichtweise von Christus haben und könne doch ein Christ sein. Wenn das eine neue Lehre in der Kirche ist, dann werden Sie heute morgen eine Menge darüber von mir hören. Dies ist eine neue Lehre, dass man glauben muss, Jesus sei Gott, aber sie war schon vor zweitausend Jahren neu. Wenn es nicht stimmt, dass man an die Göttlichkeit Christi glauben muss, dann hätten Christen verschiedene Möglichkeiten. Mit anderen Worten: Dann kann es Christen in einer Kirche geben, von denen einige glauben, Jesus sei Gott, einige andere sagen: Er ist nicht Gott, einige sagen, sie wüssten es nicht -- vielleicht glaubt auch jemand, Jesus sei der Erzengel Michael, oder jemand aus der New-Age-Bewegung glaubt, er sei ein Astronaut. Und dann gibt es da noch Leute wie ich, die glauben, er sei Gott im Fleische gekommen. Sind wir alle denn eine Familie Gottes? Aber genau das ist die Lehre, die jetzt in der Kirche Einzug hält. Um diese neue Lehre zu stützen, behauptet Herr Nelson, die Urkirche, die Kirche des ersten Jahrhunderts, habe nicht die Göttlichkeit Jesu gelehrt. Ich möchte aus seinem Aufsatz eine Erklärung vorlesen. Er sagt:

Die Apostel und die Ältesten und Märtyrer nehmen dies in ihrer Darstellung des Rettung vermittelnden Evangeliums im Buch Apostelgeschichte konsequent nicht zur Kenntnis. Was ich meine, ist folgendes: Man kann es in keiner Predigt eines Apostels oder inspirierten Jüngers im Buche Apostelgeschichte finden.

Doch der Apostel sagt in Epheser 2:20, die Kirche sei auf den Lehren der Apostel und Propheten gegründet. Und Jesus Christus selbst ist der Haupteckstein. Wir wollen also wissen, wie die Tatsachen in der Apostelgeschichte aussehen. Hat die Urkirche in der Apostelgeschichte wirklich die Göttlichkeit Christi gelehrt? Für unsere Zwecke reicht ein kurzer Blick. Wir haben, wen das interessiert, gerade ein Buch zu diesem Thema geschrieben. In Apostelgeschichte 2:21 heißt es:

Und es wird geschehen, ein jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.

Der Vers sagt uns, dass wir den Namen des Herrn anrufen müssen. Wir wollen wissen: Wenn ein Jude den Namen des Herrn anrief, was tat er da? Seit frühester Zeit, selbst von 1. Mose Kapitel 4 an, erfahren wir, dass anrufen beten heißt. Die Apostel beteten nach Apostelgeschichte 1:24 zu Jesus, und der Märtyrer Stephanus betete nach Apostelgeschichte 7:59, 60 zu Jesus. Und der Apostel Paulus lehrt uns in Römer 10:13, zu Jesus zu beten. Das dient zu unserer Rettung. In Apostelgeschichte 2:36 heißt es:

Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

Nun darf man nicht vergessen, wenn das Wort "Herr" von einem Juden gebraucht wurde, bedeutete es nur eines. Wer war der "Herr" des Alten Testamentes für einen Juden? Es war niemand anders als Jahwe. Und Jahwe sagt in Jesaja 43:11:

Ich, ich bin der Herr, und außer mir ist kein Heiland.

Wenn ein Jude dies also hörte, meinte er seine eigene Bibel. Zu jener Zeit gab es kein Neues Testament. Nun gehen wir zu Apostelgeschichte 4:12, wo die Sache noch deutlicher wird. Der Vers heißt:

Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.

Das ist der höchste Name, der den Menschen gegeben ist. Diese Botschaft war an die Juden gerichtet. Wer hat für einen Juden den höchsten Namen? Kann man sich auch nur vorstellen, ein Mensch hätte Gott mit einem höchsten Namen ersetzt? Und erinnern Sie sich an Petrus. Der Apostel Petrus hatte die Juden bereits angewiesen, im Namen Jesu zu beten. Und der Apostel Paulus selbst betete nach Apostelgeschichte Kapitel 9 zu Jesus. In Apostelgeschichte 8:37 verkündete der äthiopische Eunuch Jesus als Sohn Gottes. Bereits die allererste Botschaft des Apostels Paulus in Apostelgeschichte 9:20 lautete: Jesus ist der Sohn Gottes. Die allererste Botschaft des Apostels Petrus an die Heiden lautete: Jesus ist der Herr aller. Er ist kein zweitklassiger Herr, er ist vielmehr der Herr aller. In Apostelgeschichte Kapitel 16 sagt Paulus zu dem römischen Kerkermeister, wenn er errettet werden wolle, müsse er glauben, dass Jesus der Herr ist. All das wird in Apostelgeschichte 20:28 zusammengefasst, wo es heißt, dass Gott selbst sein Blut für uns vergoss.

Ich glaube als Christ, wenn Sie die Apostelgeschichte lesen und nicht die Göttlichkeit Christi sehen, dann ist der Heilige Geist nicht in Ihrem Leben wirksam.

Ich möchte etwas von Dr. William Evans aus seinem Buch "Die großen Lehren der Bibel" vorlesen. Er spricht davon, was es heißt, Glauben zur Errettung zu haben. Er sagt:

Der Glaube ist die Zustimmung des Willens zum Ja des Verstandes. Mit dem Glauben ist immer die Vorstellung von einem Tun verbunden, von einer Bewegung auf ein Ziel zu. Er ist die Seele, die vorspringt, um den Christus im Glauben des Menschen anzunehmen und sich anzueignen. Er sagt zuerst: Mein Herr und mein Gott. Und dann fällt er nieder und betet an. Zuerst muss die Erkenntnis über den Anspruch Christi in bezug auf seine Person und seinen Auftrag in der Welt da sein -- in bezug auf seine Person, also seine Göttlichkeit.

Ehe ich mein Buch geschrieben habe, hatte ich mir einen Überblick über mehr als tausend Bücher und Tonbänder verschafft. Ich habe darunter nicht einen einzigen evangelikalen Verfasser entdeckt, der eine andere Meinung hätte als Dr. Evans.

Ehe Sie als Christen erlöst waren, waren Sie geistig blind. Es ist die Herrlichkeit Christi, die diese Blindheit wegnimmt. Der Apostel Paulus ist ein gutes Beispiel dafür. Nachdem er erlöst war, wusste er, dass er blind gewesen war. Es gibt viele von uns, die für die Göttlichkeit Christi blind waren. Jehovas Zeugen sind vor allem für die Herrlichkeit Jesu Christi blind. Der Apostel fasst dies in 2. Korinther 4:3, 4 zusammen:

Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, in welchen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist.

Meine Freunde, dies ist das Evangelium. Es ist das Evangelium von der Herrlichkeit Christi. Wenn jemand erlöst wird, dann öffnet der Heilige Geist seine geistigen Augen. Und Paulus sagt in 1. Korinther 12:3, dass derjenige dann erklären wird: Jesus ist Herr. Die Herrlichkeit Jesu ist die Herrlichkeit des Sohnes Gottes selbst. Als der Apostel Paulus Jesus begegnete, als er nach Damaskus ritt, da begegnete er ihm als dem Sohn Gottes. Das bedeutet, Jesus ist Herr. Der Begriff "Sohn Gottes" meint das eigentliche Wesen Gottes selbst. Warum wurde Jesus umgebracht? Weil er den Anspruch erhob, der Sohn Gottes zu sein. Denn wie viele Götter gibt es für einen Juden? "Höre, o Israel, es gibt keinen Gott außer dem einen. Der Herr ist unser Gott." Als Jesus das Wesen des einen Gottes für sich in Anspruch nahm, erhob er den Anspruch, Gott selbst zu sein. In Johannes Kapitel 5, Kapitel 8, Kapitel 10 und Johannes 19:7 beschuldigten die Juden ihn, er behaupte, Gott zu sein. Und genau das tat er. Und der Apostel Paulus sagt in Philipper 2:6, dass er in der Gestalt Gottes, oder in seinem Wesen, wie die Griechen gesagt hätten, war.

Kann man nun ein Christ sein und an einen falschen Christus glauben? Nein, das geht nicht, man wäre dann ein Ungläubiger. Um ein Gläubiger zu sein, muss man nämlich an den wahren Christus glauben. Das ist das, was das Christentum von den Zeugen Jehovas trennt. Wann wird jemand gläubig? Zur Zeit der Errettung. Wer wiedergeboren ist, kommt zum Glauben an den wirklichen Jesus Christus. Als Jesus auf der Erde war, hat er sich, so sagt uns die Bibel, zu nichts gemacht. Die Bibel sagt, dass er sich selbst erniedrigte. Und er wurde gehorsam bis zum Tod. Selbst bis zum Tod am Kreuz. Aber kurz bevor er ans Kreuz kam, betete er zum Vater. Und er sagte: "Vater, verherrliche mich mit deiner eigenen Herrlichkeit, die ich mit dir hatte, ehe die Welt begann." Was hat Jesus da getan? Er bat um die Anerkennung. Er wollte, dass seine Jünger anerkannten, wer er wirklich war. In Johannes 17:3 heißt es, um ewiges Leben zu haben, muss man nicht nur den Vater kennen, sondern auch den Sohn.

Ein Beispiel dafür, wie Jesus wollte, dass die Menschen seine Herrlichkeit sähen, war eine Auseinandersetzung, die er gemäß Johannes Kapitel 5 mit den Juden hatte. In Johannes 5:18 heißt es, Jesus mache sich Gott gleich. In Johannes 5:22 sagte er, er selbst werde die Juden richten. Und in Johannes 5:23 sagt er, wenn sie den Vater ehrten, müssten sie ihn gleichfalls ehren. Denn wenn sie ihn nicht genauso ehrten, dann würden sie den Vater überhaupt nicht ehren. Behalten Sie nun im Sinn, dass diese Worte an noch nicht gerettete Menschen gerichtet waren, an die Juden.

Jesus sagt uns also, was wir glauben müssen, um in das Königreich Gottes zu kommen. Der Herr selbst sagt in Matthäus 7:21, wer ein falsches Bekenntnis über ihn ablege, komme nicht in das Königreich. Vielmehr sind die, die ihn wahrhaft bekennen, so bekennen, wie er wirklich ist -- aus dem Herzen, in aller Aufrichtigkeit, in Anbetung, in Verehrung, im Lob, im Gebet --, Christen. In Offenbarung Kapitel 3 sagt Jesus, er werde lauwarme Menschen ausspeien.

Einige sagen, als sie Christus annahmen, hätten sie nicht gewusst, das er Gott sei, sie hätten es aber auch nicht bestritten. Sie sagen: "Ich habe nicht gesagt, dass er nicht Gott sei. Warum sollte ich also nun kein Christ sein? Duane, willst du sagen, ich sei nicht gerettet gewesen?" Ja. Die Bibel ist da in 1. Johannes 2:23 ganz eindeutig:

Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater.

Sehen Sie, leugnen ist das Gegenteil von bekennen. Wenn man Christus nicht bekennt, dann leugnet man ihn. Errettung heißt anerkennen, bestätigen, dass Jesus Gott ist. Ich muss mich dabei auf das Wort Jesu selbst verlassen. Wenn man ihn nicht als den bekennt, der er wirklich ist, beleidigt man ihn. Und bestimmt ehrt man ihn dann nicht.

Die Schlüsselstelle in der Heiligen Schrift in bezug auf die Rettung ist Römer 10:9-13. Ich möchte dazu einen Kommentar von Dr. John Whitmer vorlesen. Er ist ehemaliger Assistenzprofessor für systematische Theologie am Theologischen Seminar in Dallas. Zu Römer 10:9-13 bemerkt Dr. Whitmer -- und ich kann nicht genug betonen, wie wichtig dieser Kommentar ist, denn erinnern Sie sich, wenn ich das vorlese, dass es sich dabei um die Schlüsselstelle zum Thema Rettung handelt. Dr. Whitmer sagt:

In diesen Versen gab Paulus den Inhalt dieser Botschaft in bezug auf den Glauben wieder. Mit dem Munde bekennen, dass Jesus Herr ist, wird zuerst erwähnt, um der Reihenfolge des Zitates aus 5. Mose 30:14 in Römer 10:8 zu entsprechen. Das Bekenntnis ist ein Anerkennen der Tatsache, dass Gott in Jesus Fleisch geworden ist, dass Jesus Christus Gott ist. Wesentlich ist auch der Glaube mit dem Herzen, dass Gott ihn von den Toten auferweckte. Das Ergebnis ist die Errettung. Und doch handelt es sich nicht um verschiedene Schritte auf dem Weg zum Heil. Sie gehören zeitlich zusammen. Die Errettung ergibt sich aus dem Anerkennen vor Gott, dass Christus Gott ist, und aus dem Glauben an ihn.

Und der vorhin schon von mir erwähnte Donald Nelson sagt:

Wir glauben, dass Gott Menschen rettet, auch wenn sie noch nicht ganz die theologische Bedeutung der Göttlichkeit Christi erfassen.

Damit behauptet Herr Nelson im Grunde genommen, man könnte auch ein Zeuge Jehovas sein und errettet werden. Ich kann ihnen sagen, dass er tatsächlich ein ehemaliger Zeuge Jehovas ist. Und er behauptet, dass er während des gesamten Zeitraums, nämlich fast 20 Jahre, wo er ein Zeuge Jehovas war, gerettet war. Doch die Bibel sagt etwas anderes. Man macht nicht Christus zu seinem Retter. Man macht ihn zu seinem Herrn, und dann wird er der Erretter. Darum bekennen wir Jesus auch nicht als unseren Erretter, wir bekennen ihn vielmehr als unseren Herrn.

Wollen Sie einen guten Test hören, ob jemand ein Christ ist? Ich nenne Ihnen das Beispiel von Gary Fergusson. Gary Fergusson kam aus den Zeugen Jehovas heraus und hörte eine Predigt von Dr. Charles Stanley. Dr. Stanley sagte:

Hier ist ein einfacher Test, um festzustellen, ob jemand ein Christ ist. Fragen Sie ihn einfach, ob Jesus Gott ist.

Um gerettet zu sein, muss man die Wahrheit haben. Jesus ist die Wahrheit. Er ist der Weg. Und das Leben. Wenn jemand also ein Christ sein will, muss er eine Beziehung mit dem Einen haben, der die Wahrheit ist. Können Sie sich vorstellen, in einer menschlichen Familie zu leben, und Sie wissen nicht, wer Ihr Vater ist, Sie wissen auch nicht, wer Ihre Mutter ist? Können Sie sich vorstellen, Sie wachsen in dieser Familie auf und jemand fragt Sie, wer Ihr Vater ist, und Sie sagen: Das weiß ich nicht genau? Welche Beleidigung für diesen Menschen! Welche Art Beziehung hätten Sie da, wenn Sie nicht einmal wüssten, wer Ihr eigener Vater ist? Jesus zu kennen heißt also, zu wissen, wer er ist.

Wir haben hier eine echte Wahl. Entweder, Jesus ist Gott der Schöpfer, oder er ist streng genommen ein Geschöpf. Die größte Frage, die Jesus seinen Jüngern stellte, lautete: "Was sagt ihr, wer ich bin?" Wenn Jesus ein Geschöpf ist, dann beten Sie ihn nicht an. Das wäre eine Anbetung eines Geschöpfes. Es wäre in Gottes Augen eine Widerwärtigkeit. Wir wissen doch, welche Schwierigkeiten die Juden bekamen, als sie anfingen, Geschöpfe anzubeten. Das heißt: Wenn wir nicht die volle Göttlichkeit Christi anerkennen, dann können wir Jesus nicht anbeten. Wir stehen also vor einer Wahl. Entweder erkennen wir an, wer Jesus ist, und beten ihn ganzherzig an, oder wir stehen vor der Frage, warum wir uns dann Christen nennen. Donald Nelson sagt, es gebe eine Gnadenzeit. Er sagt, diese Gnadenzeit sei ein Zeitraum, in dem jemand herausfinden kann, wer Jesus ist. In der Bibel wäre das vor der Errettung gelegen. Ehe ich zu Christus kam, wollte ich wissen, wer er ist. Danach befand ich mich dann nicht in einer Gnadenzeit, sondern ich stand selbst unter Gnade. Und wie reagiert jemand auf die Gnade Gottes? Indem er, wie es in der Apostelgeschichte heißt, Jesus anruft. Wie konnte Paulus einen Christen erkennen? Lassen Sie mich vorlesen, was ein Christ gemäß dem Apostel Paulus ist. In 1. Korinther 1:2 beschreibt er ganz genau, was Christen tun. Ehe ich diesen Vers vorlese, verstehen Sie bitte, dass dieser Vers keine Lektion in Theologie ist. Es ist ein Gruß an jemand anderen oder an eine Gruppe. Stellen Sie sich bitte vor, ich sei der Apostel Paulus und schriebe Ihnen. Dann würde ich dies sagen:

Der Versammlung Gottes, die in Korinth ist ...

Hier wollen wir anhalten. Das sind die Gläubigen, die in Korinth in Griechenland lebten. Dann fährt er fort:

... den Geheiligten in Christo Jesu

Das sind Menschen, die bereits eine Beziehung zu Jesus Christus eingegangen sind. Dann nennt er sie "Heilige". Unser Wort wäre: "Christen". Er sagt:

... den Geheiligten in Christo Jesu, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Orte

Mit anderen Worten: Diese Menschen haben etwas mit Christen an jedem Orte, mit allen Christen, gemeinsam. Was tun diese Menschen an jedem Orte? Pauls sagt:

... den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, sowohl ihres als unseres Herrn.

Dieser Vers fasst die Tatsache zusammen, dass alle Christen an jedem Orte Jesus Christus anbeten. Und Sie erinnern sich, was "anrufen" bedeutet: Es bedeutet, zu beten. Es bedeutet, zu loben. Es bedeutet, anzubeten. Und er ist der Herr aller, wie Petrus in Apostelgeschichte Kapitel 10 sagt. Ja, Apostelgeschichte 10:36: Herr aller. Mein Gebet an diesem Morgen ist, dass Sie vom Apostel Paulus in 1. Korinther 1:2 beschrieben werden könnten. Jeder hier.

Bei dieser Irrlehre, die heute in der Kirche auftaucht: Wie viele von Ihnen interessiert die Rettung und Hilfe für Jehovas Zeugen? Es sind auch Menschen in der Kirche aufgestanden, um diese Ketzerei gleichfalls zu bekämpfen. Vergangenes Jahr wurde ein Buch mit dem Titel "Das glauben wir" veröffentlicht. Es wurde von einer Gruppe von Theologen zusammengestellt, von denen einige von Ihnen vielleicht gehört haben: Billy Graham, Dr. Bill Bright von Campus für Christus, Jerry Falwell, John McArthur, Charles Stanley. Sie haben ihren Glauben in dem Buch beschrieben, damit wir es lesen könnten. Ich möchte nur eine Aussage daraus vorlesen:

Wir bestätigen, dass der Glaube an Jesus Christus als dem göttlichen Wort, oder dem Logos nach Johannes 1:1, die zweite Person der Dreieinigkeit, gleich und gleichen Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist, die Grundlage des Glaubens an das Evangelium ist. Wir bestreiten, dass jede Sichtweise von Jesus Christus, die seine völlige Göttlichkeit mindert oder ablehnt, ein Glaube nach dem Evangelium ist oder zur Rettung führt.

Ich möchte jetzt mit einer Erklärung eines guten Freundes unseres Werkes schließen. Er gehört dem Herrn schon zehn Jahre an. Wie viele von Ihnen haben schon von Dr. Walter Martin gehört? ... Er war Direktor des Christian Research Institute und schrieb das populäre Buch "Das Reich der Sekten". Ich möchte das, was er sagt, zusammenfassen. Dr. Martin sagte:

Während Nichtchristen erkennen müssen, dass sie Sünder sind und einen Erretter brauchen, sollten wir weitergehen und ihnen die gute Botschaft bringen, dass sie einen Retter haben, Gott selbst, der sie so sehr liebte, dass er für sie starb.

Das fasst zusammen, was ich Ihnen heute vormittag zu sagen versuchte: Alles, was wir als Christen tun, ist, dem zu danken, der für uns gestorben ist. Wir tun dies in christlicher Anbetung, nicht nur einem Mann gegenüber, der gekommen ist, sondern Gott gegenüber, der Fleisch annahm und der dieses Fleisch nach der Schrift am dritten Tag auferweckte. Und wenn wir eines Tages in den Himmel kommen und Jesus in seiner Herrlichkeit sehen, dann werden wir ihn anbeten. Gelobt sei Gott!

Copyright der Übersetzung: Kids e.V., Leverkusen

 

Update: 

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