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Wer sind die Zeugen Jehovas?

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Die Zeugen Jehovas gehen davon aus, daß die Bibel das Wort Gottes ist. In der Bibel hat Gott seinen Plan mit den Menschen geoffenbart. Aufgabe der Menschen ist es, Erkenntnis zu erlangen, die zu ewigem Leben führt.

Laut der Bibel steht das Ende der Welt unmittelbar bevor. Nach einer Schlacht, dem Krieg von Harmagedon, wird auf der Erde ein tausendjähriges Friedensreich errichtet. Im Laufe ihrer über 100jährigen Geschichte haben die Zeugen Jehovas verschiedene Daten, an denen der Krieg beginnen soll, genannt (1914, 1915, 1916, 1925, 1975 oder zu einem Zeitpunkt, zu dem Menschen leben, die das Jahr 1914 erlebt haben).

Heute legen sich die Zeugen nicht mehr genau fest das Ende soll binnen kurzem kommen. In dem darauf folgenden tausendjährigen Friedensreich herrschen paradiesähnliche Zustände. In dem Friedensreich leben alle Menschen, die treu Jehova gedient haben, und jene, die keine Möglichkeit hatten, Gott kennenzulernen. Die Feinde Gottes und alle kirchlichen wie staatlichen Institutionen werden in dem blutigen Krieg vernichtet. Die Herrschaft Gottes (Theokratie) löst alle bisherigen Institutionen ab.

Nach Vorstellung der Zeugen Jehovas kommen 144.000 Menschen in den Himmel, Millionen Menschen werden auf der Erde im Paradies für ewig leben. Um in das Paradies zu gelangen, muß man sich an die Grundsätze halten, die Gott in der Bibel für die Menschen festgeschrieben hat. Durch die Taufe - die Taufe von anderen Religionen wird nicht anerkannt - gibt man sich Gott ganz hin.

In regelmäßigen Zusammenkünften werden die Bücher und Zeitschriften der Wachtturm-Gesellschaft studiert. 1m Predigtdienst geht es darum, die gute Botschaft vom Königreich Gottes zu verbreiten und Jünger zu gewinnen, Dabei verblüffen sie vor allem durch ihren Umgang mit der Bibel, durch ihre Bereitschaft, so engagiert für ihren Glauben zu werben und ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um in das Paradies zu kommen.

Was sind Kritikpunkte an den Zeugen Jehovas?

Es bestehen meiner Meinung nach verschiedene Kritikpunkte an den Zeugen Jehovas:

a) Im Umgang mit der Bibel wird von einer Steinbruch Auslegung gesprochen, die Bibelstellen nur sehr selektiv wahrnimmt bzw. die Stellen, die nicht in das eigene Lehrgebäude passen, werden ignoriert oder in der eigenen Übersetzung »passend übersetzt.

b) Mangelnde Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Kritikern. Sollte z.B. ein Familienmitglied der Meinung sein, daß es mit der Lehre oder der Organisation nicht mehr übereinstimmt, so kann es passieren, daß es von der Familie »nicht mehr gegrüßt und in das Haus aufgenommen wird«.

c) Die Einstellung zum Staat ist hochproblematisch. Bis zum Mai 1996 war es Zeugen nicht möglich, Zivildienst zu leisten, weil sie der Meinung waren, daß sie damit ein Teil der Welt würden, ihre Loyalität gegenüber Gott verletzen. Eher waren sie bereit, ins Gefängnis zu gehen. Auch das Wählen, eines der Grundrechte der Demokratie, wurde als Verstoß gegen Gottes Gebot angesehen. Seit neuestem ist es möglich, sich bei nichtpolitischen Wahlen (z.B. der Klassensprecherwahl) zu beteiligen.

d) Die Isolation von Kindern und Jugendlichen, weil einige Eltern der Meinung sind, daß viele altersgemäße Aktivitäten (Geburtstagsfeiern, Kinobesuche, Weihnachtsfeiern, Osterfeiern etc.) nicht gottgefällig sind. Die Kinder können es dadurch besonders schwer haben, mit anderen Kindern in Kontakt zu bleiben. Deren Religionen wird nicht anerkannt - gibt man sich Gott ganz hin.In regelmäßigen Zusammenkünften werden die Bücher und Zeitschriften der Wachtturm-Gesellschaft studiert. 1m Predigtdienst geht es darum, die gute Botschaft vom Königreich Gottes zu verbreiten und Jünger zu gewinnen, Dabei verblüffen sie vor allem durch ihren Umgang mit der Bibel, durch ihre Bereitschaft, so engagiert für ihren Glauben zu werben und ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um in das Paradies zu kommen.

Was sind Kritikpunkte an den Zeugen Jehovas?

Es bestehen meiner Meinung nach verschiedene Kritikpunkte an den Zeugen Jehovas:

a) Im Umgang mit der Bibel wird von einer Steinbruch Auslegung gesprochen, die Bibelstellen nur sehr selektiv wahrnimmt bzw. die Stellen, die nicht in das eigene Lehrgebäude passen, werden ignoriert oder in der eigenen Übersetzung »passend übersetzt«.by

b) Mangelnde Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Kritikern. Sollte z.B. ein Familienmitglied der Meinung sein, daß es mit der Lehre oder der Organisation nicht mehr übereinstimmt, so kann es passieren, daß es von der Familie »nicht mehr gegrüßt und in das Haus aufgenommen wird«.

c) Die Einstellung zum Staat ist hochproblematisch. Bis zum Mai 1996 war es Zeugen nicht möglich, Zivildienst zu leisten, weil sie der Meinung waren, daß sie damit ein Teil der Welt würden, ihre Loyalität gegenüber Gott verletzen. Eher waren sie bereit, ins Gefängnis zu gehen. Auch das Wählen, eines der Grundrechte der Demokratie, wurde als Verstoß gegen Gottes Gebot angesehen. Seit neuestem ist es möglich, sich bei nichtpolitischen Wahlen (z.B. der Klassensprecherwahl) zu beteiligen.

d) Die Isolation von Kindern und Jugendlichen, weil einige Eltern der Meinung sind, daß viele altersgemäße Aktivitäten (Geburtstagsfeiern, Kinobesuche, Weihnachtsfeiern, Osterfeiern etc.) nicht gottgefällig sind. Die Kinder können es dadurch besonders schwer haben, mit anderen Kindern in Kontakt zu bleiben.

Der Verfasser ist KIDS e.V. bekannt.

 

Update: 

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